Programm 2018

Dienstag, 13. März 2018

08:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Leichtbau-City
08:30 Uhr
Business-Frühstück in der Leichtbau-City
09:20 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer, Eröffnung des Gipfels
Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

Referent: Florian Fischer | Vogel Business Media GmbH & Co. KG

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und dem Abschluss als Diplomkaufmann begann Florian Fischer seine Verlagslaufbahn beim auf Medizin spezialisierten Karl F. Haug Verlag in Heidelberg. Danach folgten mehrere Stationen in verschiedenen Unternehmensbereichen bei den Hüthig Fachverlagen in Heidelberg - national wie international. In der Holding der Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen (SVHFI) in München war Florian Fischer daraufhin als Assistent der Geschäftsleitung am Ausbau des Unternehmens insbesondere durch die Akquisition mehrerer Verlage im In- und Ausland beteiligt. Im Anschluss daran folgte die Position der Verlagsleitung im Österreichischen Wirtschaftsverlag in Wien, einer Tochtergesellschaft von SvHFI. Im März 2003 wechselte Florian Fischer zum Deutschen Fachverlag in Frankfurt am Main. Als Bereichsgeschäftsführer verantwortete er die Verlagsbereiche m+a (Messen und Ausstellungen), die technischen Fachzeitschriften und die fleischwirtschaftlichen Fachzeitschriften. Seit Januar 2012 ist Florian Fischer bei Vogel Business Media als Geschäftsführer verantwortlich.

09:30 Uhr
Strategien der OEMs
Leichtbau im neuen Audi A8 – Intelligenter Multimaterial-Mix mehr
Der Audi A8 stellt seine Rolle als Innovationstreiber im automobilen Leichtbau erneut unter Beweis: Mit einem intelligenten Mix aus Aluminium, Stahl, Magnesium und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) begründet die Luxuslimousine mit ihrem Audi Space Frame (ASF) eine neue Stufe der Multimaterialbauweise. Erstmals kommen in der tragenden Karosseriestruktur vier Materialien zum Einsatz – mehr Werkstoffe als bei allen Serienmodellen der Marke zuvor. Geringes Gewicht und hohe Steifigkeit schaffen die Grundlage für mehr Fahrperformance, Effizienz und Sicherheit.
Referent: Frank Venier  | AUDI AG

- TU Studium des Allgemeinen Maschinenbaues
- Ab 1989 verschiedene Berufsabschnitte nach dem Studium mit Leichtbaubezug in der Wehrtechnik- und in der Aluminium-Industrie
- Seit 2002 bei Audi in verschiedenen Leitungsfunktionen in Vor- und Serienentwicklung Karosserie
- Strategie und Innovationsmanagement in der Vorentwicklung Leichtbau und Nachhaltigkeit Gesamtfahrzeug

09:55 Uhr
Die Karosserie des neuen BMW 6er Gran Turismo mehr
Der neue BMW 6er Gran Turismo vereint den Reisekomfort einer Oberklasse- Limousine mit der faszinierenden Ästhetik eines Coupés. Die hohe Funktionalität des Karosseriekonzepts und der auf entspanntes Reisen ausgerichtete Fahr- und Raumkomfort sind Merkmale, die schon den Charakter des Vorgängers und Begründers dieser Fahrzeuggattung prägten und nun beim neuen BMW 6er Gran Turismo weiter perfektioniert wurden. Mit intelligentem Leichtbau und dem verstärkten Einsatz von Aluminium und hochfesten Stahlsorten wurde das Gewicht des neuen BMW 6er Gran Turismo im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich reduziert. Der BMW 6er Gran Turismo wird im BMW Werk Dingolfing in hochmodernen Fertigungsanlagen produziert und setzt in der Qualitätssicherung neue Maßstäbe.
Referent: Klaus Sammer | BMW Group

2015 – heute: Planungsleiter Leitwerk Dingolfing
2011 – 2015: Leiter Absicherung Gesamtfahrzeug
2006 – 2011: Leiter Entwicklung Zielemanagement und Konformität
2002 – 2006: Leiter Innovationen und Benchmarking Lackierte Karosse
1997 – 2002: Leiter Konzepte der Technologie Umformung

Referent: Dipl.-Ing (FH) Robert Pilsl  | BMW Group

Dipl.-Ing. (FH), Langjährige Berufserfahrung bei BMW in der Entwicklung Karosserie. Verschiedene Stationen im Bereich Entwicklung Rohkarosserie, Heckklappen, Dachsysteme. Letzter Aufgabe: Verantwortlich für die Prozeßkette (von Entwicklung bis Fertigung) der Karosserie und Exterieur im BMW 6er Gran Turismo.

10:20 Uhr
Der neue Bentley Continental – Umsetzung eines designorientierten Leichtbaukonzepts mehr
Der neue Bentley Continental basiert auf einer designortientierten Leichtbaustruktur. Dieses beinhaltet als zentrale Anforderung, die Anbindung eines Seitenteils aus Aluminium - das nach dem Super-plastic-forming Verfahren hergestellt wird - an eine Unterstruktur aus höchfestem Stahl. Neben der Entwicklung des Fügekonzeptes wird auch die Integration in die Fertigungslinie des Porsche Panamera im Porsche Werk Leipzig vorgestellt.
Referent: Gerd Kröker-Wall | Bentley Motors Ltd.

50 Jahre, verheiratet, 2 Kinder. Planungsleiter Karosseriebau bei Bentley im Projekt Continental. Ausbildung - Industrie Betriebswirtschaft - Universitaet FESP (Brasilien) und Technischer Maschinenbau – CEFET (Brasilien). Taetigkeitsfeld - Planung Karosseriebau, verantwortlich fuer die Integration der Bentley Continental Karossen im Werk Leipzig mit Schwerpunkt auf die Produktbeeinflussung um ein baubares Karossen-Konzept zu gewehrlesiten. Stationen / Erfahrung – Betreiber Karosseriebau und Planungsleiter VW Brasilien, Planungleiter Karosseriebau Bentely UK, Projektleiter Anlauf VW Polo Indien, Anlaufprozessaudit weltweit.

Referent: Dr.-Ing. Markus Israel | Volkswagen Aktiengesellschaft

• Studium Produktionstechnik sowie Allgemeiner und Konstruktiver Maschinenbau an der HTW Dresden und TU Dresden
• Promotion an der TU Chemnitz
• 7 Jahre anwendungsnahe Forschung am Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik mit dem Themenschwerpunkt Fügetechnologien und Fügeprozess-Simulation
• Seit 2013 bei Volkswagen AG in der Technologieplanung und -entwicklung, Technologieverantwortlicher für Clinchen und Stanznieten

10:45 Uhr
Kaffeepause, Meeting Point und geführter Ausstellungsrundgang/ Teil 1
11:20 Uhr
Additive Fertigung und Leichtbau – Potenzial und Grenzen für Anwendungen im Automobilbau mehr
3D-Druck boomt, keine Frage. Die Daimler AG sieht ein hohes Potential, jedoch auch deutliche Grenzen der Technologie. Die Fragen, was haben wir erreicht, wo stehen wir heute und wo geht die Reise hin werden im Vortrag beantwortet. Der Vortrag gibt nach einer Einleitung einen kurzen Überblick über die Verfahren, die für einen Automobilhersteller von Interesse sind. Zudem werden die Stoßrichtungen der Daimler AG im Bezug auf Bauteilanwendungen erläutert, Potentiale der Verfahren aber auch wichtige Handlungsfelder aufgezeigt. Im Detail werden die Qualifizierung von Werkstoffen und Prozessen, Vorteile durch neue Freiheitsgrade im Bauteildesign und die Bauteilauslegung angesprochen. Erste Bauteilumsetzungen aus Kunststoff und Metall im After-Sales, bei Kundensonderwünschen und Kleinserien werden gezeigt sowie Vorteile- und Nachteile erläutert. Im Anschluss wird der Status Quo bzgl. der Bauteilkostensituation erläutert und ein Entwicklungspfad aufgezeigt. Abschließend werden die next Steps der Daimler AG zum Thema 3D-Druck dargestellt.
Referent: Dr. Thomas Behr | Daimler AG

Studium:
-Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart
-Promotion im Bereich Werkstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg

Beruflicher Werdegang:
seit 1997 bei Daimler
-von 2004 bis 2007 Direktionsassistent in Konzernforschung und Vorentwicklung, Fahrzeugaufbau, Antrieb und Triebstrang in Untertürkheim
-von 2007 bis 2010 Leiter Technologiemonitoring und Forschungspolitik in Böblingen
-von 2010 bis 2016 Leiter Tribologie in Konzernforschung Ulm
-von 2016 bis 2017 Leiter Karosserietechnologien Forschung und Vorentwicklung Ulm/ Sindelfingen
-seit 2018 Leiter Hardware & Digital Technologies in Konzernforschung

11:45 Uhr
Komponentenfertigung im Kontext der E-Mobilität mehr
Die Zukunft der Automobilindustrie entscheidet sich nicht am Motor sondern am vernetzten Fahrzeug und beim autonomen Fahren. Damit steigt u. a. die Bedeutung vom Interieur gegenüber dem Exterieur Design. Welche Veränderungen sind zu erwarten und was heißt es für die Fahrzeugkonzepte, die Komponentenfertigung und die eingesetzten Materialien?
Alle Fahrzeuge brauchen eine Karosserie, einen Antrieb deren Einzelkomponenten weiterhin existieren werden. Allerdings leichtbau- und architekturbedingt entstehen neuartige Systeme, die die konventionellen Komponenten substituieren. Diese neue Anwendungen verursachen Anpassungen in Rohbau und Montagewerken der OEMs, verursachen kostspielige  Investitionen, die auf Grund der internen Priorisierung der Geldmittel zu Gunsten der Digitalisierung möglicherweise nicht mehr realisiert werden können.
Referent: Jean-Marc Ségaud | BMW AG

Abteilungsleiter Technologieentwicklung
1976 – 1978 Ausbildung zum Modellbauer
1984 – 1988 Dipl.-Ing. École Supérieure de Fonderie Paris
1978 – 1984 Modellbauer
1988 – 1992 Produktionsleiter Aluteam/AMAG
1992 – 1996 Leiter Verfahrenstechnik und Produktentwicklung Honsel
1996 – 2000 Geschäftsführer YMOS GmbH
seit 2000 Abteilungsleiter BMW AG, heute Leiter Technologieentwicklung

12:10 Uhr
Podiumsdiskussion »Leichtbau komplett neu denken« mehr

Diskutanten:

  • Frank Venier, Audi AG
  • Klaus Sammer, BMW Group
  • Dr. Thomas Behr, Daimler AG
  • Dr. Martin Hillebrecht, EDAG Engineering GmbH
  • Heinrich Timm, Carbon Composites e.V.

Der automobile Leichtbau ist von vielen neuen Herausforderungen, Initiativen und Denkweisen gekennzeichnet. Additive Fertigungsverfahren, bionische Optimierungsansätze und funktionsorientierte Prozesstechniken prägen die Entwicklungs- und Produktionstrends – die Effizienz bezüglich Zeit und Kosten stets im Fokus. In seinem Vortrag gibt Kurek zahlreiche Impulse, die im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion erörtert werden. Mit seinem „Leichtbau-Navigator“ fasst er verschiedene Dimensionen und Perspektiven des Leichtbaus zu einem systemischen Management-Modell zusammen – dieses stellt strategische, prozessuale und strukturelle Wirkungszusammenhänge dar.



Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Rainer Kurek (Impulsvortrag) | AUTOMOTIVE MANAGEMENT CONSULTING GmbH

Geschäftsführer

13:00 Uhr
Mittagspause, Meeting Point und geführter Ausstellungsrundgang/ Teil 2
14:25 Uhr
Neue Wege im Stahlleichtbau mehr
Hochwirtschaftliche Stahlleichtbaulösungen dominieren seit mehreren Jahrzehnten den Automobilleichtbau. Mit steigender Festigkeit erschweren in der Kaltumformung zunehmend Themen wie Maßhaltigkeit und Rückfederung die Realisierung anspruchsvoller Bauteilgeometrien. In Anwendungsbereichen, in denen der Wechsel auf Warmumformung nicht möglich oder nicht gewünscht ist, zeigen unter anderem neue Verarbeitungsprozesse Lösungsansätze auf. So erlaubt das innovative Verfahren smartform von thyssenkrupp die prozesssichere Fertigung komplexer Bauteile aus höchstfesten Stählen bei gleichzeitig erheblich reduziertem Materialeinsatz. Der Vortrag stellt die neue Umformtechnologie vor und ordnet diese in den Gesamtkontext Stahlleichtbau für zukünftige Fahrzeuggenerationen ein.

Referent: Dr. Markus Weber | thyssenkrupp Steel Europe AG

Studium Metallurgie/Werkstofftechnik an RWTH Aachen, Promotion TU Clausthal sowie BWL an der Fernuni Hagen
10 Jahre anwendungsnahe Forschung bei der Fraunhofer Gesellschaft in Bremen rund um Fertigungsverfahren und Leichtbauthemen zu Stahl, Aluminium, Magnesium, Pulvermetallurgie und Metallschäume
Seit 2001 bei thyssenkrupp Steel in verschiedenen Funktionen wie Forschung und Entwicklung, Strategie, Sales and Engineering und Sales Planning sowie 3 Jahre als Director for Automotive Technology in Detroit
Seit 2016 CFO der Business Unit Automotive, die den Vertrieb, die Kundenberatung, das Projectengineering sowie das Order Management für alle Stahlprodukte in die Automobil- und Zulieferindustrie von thyssenkrupp verantwortet.

14:50 Uhr
Simulationsgetriebene Entwicklung - Disruptive Strategie für die Entwicklung von E-Autos mehr

E-Mobilität und autonome Fahrzeuge ändern die automobile Entwicklung grundlegend. Neue Anordnung von Systemen und Komponenten, wie Motor, Batterie und Antriebsstrang, sowie neue Anforderungen bergen sowohl Chancen als auch Risiken. Bei Neuentwicklungen zukünftiger Fahrzeugarchitekturen, gilt es Chancen optimal zu nutzen und Risiken zu beherrschen. Die Konstruktion benötigt hierfür neue Werkzeuge, Methoden und Prozesse.

Simulationsgetriebene Entwicklung ist ein Ansatz mit dem bestehende Fahrzeugentwicklungsstrategien ergänzt werden, um Fahrzeuge optimal für zukünftige Anforderungen auszulegen.  Der Ansatz fußt auf der Integration optimierungsbasierter Prozesse und Methoden in die Konstruktion. So werden Entscheidungsprozesse beschleunigt und der Reifegrad des Entwicklungstandes erhöht. Ziel ist es, das Gleichgewicht zwischen Gewicht, Kosten und Einhaltung technischer Anforderungen zu optimieren.

Der Vortrag stellt dar wie die Simulation zum Gestaltungswerkzeug wird, um Leichtbaustrukturen zu generieren und Entwicklungsziele schneller zu erreichen.

Referent: Dr. Lars Fredriksson | Altair Engineering GmbH

Dr. Lars Fredrikkson has been with Altair since 1996 and today holds the position of Business VP - Simulation Driven Innovation. He is currently located in Altair's German Headquater in Böblingen. Prior to his current position, he held several positions at Altair in Germany and Sweden, among those Director ProductDesign and Director Business Development Europe. He studied Mechanical Engineering and received his M.Sc. (Civilingenjör) from Linköping University in 1989, and his Ph.D. (Teknologie Doktor) in the area of Mechanical Engineering, Solid Mechanics also from Linköping University in 1996.

15:15 Uhr
Celebrate Lightweighting Innovators: The Altair Enlighten Award mehr
  • Introduction
  • Winner 2017 »Full Vehicle«: FCA
  • Winner 2017 »Module«: Toyota
  • Winner 2017 »Module«: Faurecia
  • Winner 2017 »Enabling Technology«: AP&T
  • 2018 Enlighten Award
Referent: Dr. Christian Koroschetz | AP&T AB

Dr. Christian Koroschetz, Project Manager R&D, AP&T Sweden AB. Christian has built up a deep knowledge in the field of sheet metal forming through his academic career at Graz University of Technology. His work in the field of sheet metal forming focuses on new processes, tool and die development and heating technologies. Since 2014 Christian is part of the R&D team of AP&T to implement future technologies into the company.

Referent: Simone Bonino (Moderator) | Altair

Vice President of Marketing

16:10 Uhr
Kaffeepause, Meeting Point und Besuch der Leichtbau-City

Produktion I

16:40 Uhr

Produktion I
Referent: Jürgen-Werner Becke (Chairman) | Volkswagen Aktiengesellschaft

Leiter PMT-F/V Fertigungsverfahren und neue Werkstoffe

16:40 - Das richtige Timing? Die Schweißzeit beim Widerstandspunktschweißen von Aluminiumblechen mehr
Getrieben durch die ganzheitliche Elektrifizierung gewinnt der Einsatz moderner Aluminiumlegierungen in der automotiven Großvolumenserie immer stärker an Relevanz. Die mit dieser Entwicklung einhergehenden fertigungstechnischen Veränderungen stellen insbesondere in der Fügetechnologie neue Herausforderungen an etablierte Anlagentechnik und Prozesse. Während das Widerstandspunktschweißen im klassischen Stahlkarosseriebau die dominierende Fügetechnik darstellt, ist eine Übertragbarkeit auf Aluminiumwerkstoffe jedoch nicht ohne weiteres möglich. Durch hohe Leitfähigkeiten von Strom und Wärme sowie der fest anhaftenden Oxidschicht werden bisher starke Einschränkungen in Reproduzierbarkeit und Elektrodenkappenstandmenge erwartet.
In diesem Vortrag wird dargestellt, dass basierend auf der Auswahl der Schweißzeit eine signifikante Verbesserung der Elektrodenlebensdauer bei gleichzeitiger Verringerung der Imperfektionsneigung realisiert wird. Dafür werden verschiedene Schweiß- und Nachimpulszeiten anhand von thermografischen sowie röntgenographischen Analysen miteinander verglichen und bewertet. Das Ergebnis stellt eine Empfehlung über eine optimierte Schweißzeit für das Punktschweißen von Aluminiumblechen dar.
Referent: Markus Tuchtfeld | Volkswagen AG

Dipl.-Ing. Doktorand Produktion - Markenplanung - Technologieplanung u. -entwicklung/ Thermische Fügetechnik

17:00 - Einsatz der Strukturoptimierung zum Finden neuer Leichtbaustrukturen mehr
1. Kurze Einführung in die Strukturoptimierung
2. Layout-Generierung von Leichtbaustrukturen mit linearem Strukturverhalten
3. Layout-Generierung von Crashstrukturen
4. Layout-Generierung von großer Systeme mit Multi-Level-Techniken
5. Aspekte bei Anwendung von Optimierungsverfahren im Unternehmen
6. Weiterführende Literatur
Referent: Prof. Dr.-Ing. Axel Schumacher | Bergische Universität Wuppertal

Fakultät 7 - Maschinenbau und Sicherheitstechnik Lehrstuhl für Optimierung mechanischer Strukturen

17:20 - ecoysn-BCT Blindnietmutter: das prozesssichere Verbindungselement für Leichtbauwerkstoffe
Referent: Matthias Dorner | KVT-Fastening GmbH

Business Development Manager

Materialien I

16:40 Uhr

Materialien I
Referent: Dr. Jürgen Wesemann (Chairman)  | Ford Research & Advanced Engineering Europe

Jürgen Wesemann studierte Physik in Marburg und Bonn und schloss das Studium 1991 mit einer Diplomarbeit am Institut für Physikalische Chemie der Universität Bonn ab. Anschließend forschte er am Max-Plank-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf über intermetallische Legierungen. 1996 promovierte Herr Wesemann an der Technischen Universität Clausthal zum Doktoringenieur. Seit 1997 arbeitet er in der Forschung und Vorausentwicklung von Ford Europa. Herr Wesemann ist Technischer Leiter Materialkonzepte und für die Abteilung Vehicle Technologies & Materials zuständig.

16:40 - Gewichtseinsparungen im Interieur mit Sandwich-Design mehr
Composite Sandwich Bauteile vereinen zwei der effizientesten Leichtbau-Prinzipien: werkstofflicher und konstruktiver Leichtbau. Die Kombination von faserverstärkten Deckschichten mit der grossen statischen Höhe des Sandwichaufbaus bietet enorme Gewichtseinsparungen für biegebeanspruchte Bauteile.
 
Obwohl in andern Branchen Stand der Technik sind, stellen sie für die Automobilindustrie eine Herausforderung dar aufgrund der sehr hohen Stückzahlen und kurzen Zykluszeiten.
 
Der Vortrag erläutert, welche Verarbeitungsprozesse für Sandwiches im Automobilbau bereits serienmässig umgesetzt sind und präsentiert neue Ansatzpunkte und Materialien, wie selbst im sehr herausfordernden RTM Prozess Sandwich-Bauteile mit minimalen Gewicht hergestellt werden können.
Referent: Philipp Angst | Airex AG

Ausbildung: Maschinenbau-Ingenieur ETH Zürich (Fokus Leichtbau); Nachdiplomstudium in Business Administration Berufliche Stationen: Senior Positions in Technologie, Entwicklung und Product Management, u.a. bei Schindler und Siemens. Heute global verantwortlich für die AIREX Foam Core Materials bei 3A Composites

17:00 - Organoblech: Innovationstreiber für Sitzstrukturbauteile mehr
Organoblech: Innovationstreiber für Sitzstrukturbauteile
Sitzstrukturen für Kraftfahrzeuge bestehen traditionell zu 95 Prozent aus Stahl. Mit diesem Material lassen sich Anforderungen wie Crashsicherheit und Funktionalität hervorragend erfüllen.
Immer größer werdende Ansprüche in Bezug auf Leichtbau machen jedoch neue Ansätze notwendig. Diese müssen sich auch an ihren Kosten messen lassen. Thermoplastische Composite-Materialien wie Organobleche bieten die Möglichkeit, das Gewicht insbesondere hochausgestatteter Sitze deutlich zu reduzieren. Im Vortrag wird aufgezeigt, welche Auswirkungen der Einsatz von Organoblechen auf die Entwicklung von Sitzstrukturen hat und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind.
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Andrea Bauersachs | Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg

Studium Maschinenbau an der FH Ulm
1990 bis 1995: Projektingenieurin bei Fa. EDAG Ingolstadt mit Schwerpunkt Versuch
Seit 1995 bei der Fa. Brose Fahrzeugteile in Coburg im Geschäftsbereich Sitzsysteme
1995 bis 2001 Versuchsingenieurin
Seit 2001 in der Sitzvorentwicklung als Projektingenieurin tätig
Seit 2013 als Expertin für Sitzkonzepte verantwortlich für die Entwicklung von Thermoplastischen Faserverbundbauteilen

17:20 - Neuartige Aluminium-Legierungen und Metal Matrix Composits
Referent: Fabian Krauß | EOS GmbH Electro Optical Systems

Business Development Manager Automotive

17:40 Uhr
Meeting Point und Besuch der Leichtbau-City
18:00 Uhr
Ende des ersten Veranstaltungstages
19:30 Uhr
Exklusives Gipfeltreffen im Bürgerbräu Würzburg mehr
Bürgerbräu
Kultur- & Kreativzentrum

Frankfurter Straße 87
97082 Wüzburg

Anfahrt: www.buergerbraeu-wuerzburg.de/kontakt-mehr/anfahrt.html 

Mittwoch, 14. März 2018

08:45 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Leichtbau-City
08:55 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Rainer Hoffmann | carhs gmbh

Geschäftsführer

09:00 Uhr
Wie additive Fertigungsverfahren den Entwicklungsprozess beschleunigen mehr
Die 3D-Druck-Revolution hat begonnen. Nachdem Konsumentendrucker den Markt erobern, folgen nun industrielle Anwendungen. Generative Fertigungsverfahren werden das Rapid Prototyping verlassen und die klassischen Fertigungsverfahren um eine neue Dimension erweitern und den Weg in den Leichtbau mit bestimmen. Erste Pilotabwendungen für das Auto der Zukunft wurden bereits von EDAG identifiziert und werden in Zusammenarbeit mit technologieführenden industriellen und wissenschaftlichen Partnern weiter entwickelt. Die im Vortrag dargestellten Beiträge sollen die Zukunftspotenziale vermitteln und zum Dialog anregen.
NextGenSpaceframe 2.0 - Engineeringprozesskette in Aluminium mit Additive Manufacturing und ultra flexiblem Profilbiegen für den High-End-Leichtbau. Die von EDAG mit Constellium und Siemens Industry Software in Kooperation mit Fraunhofer IAPT, ConceptLaser und BLM entwickelte Space-Frame-Technologie 2.0 zeigt wie eine durchgängige Engineering Datenprozesskette für die additive Fertigung realisiert werden könnte. Das betrifft auch die Entwicklung von lastpfadoptimierten Aluminiumstrangpressprofilen im Konzept einer ultra-flexiblen Leichtbau-Produktion (variants-on-demand) für punktgenau laststufengerecht ausgelegte Karosserien. Ergänzt wurde die Kooperation durch KW Automotive und 3M zur Optimierung der Klebtechnologie.
LightHinge+: Additiv gefertigtes Leichtbau-Haubenscharnier mit integriertem Fußgängerschutz: Das von EDAG in Zusammenarbeit mit voestalpine Addive Manufacturing und mit Simufact Engineering konzeptionierte LightHinge+ Haubenscharnier nutzt durch ein effizientes software-unterstütztes Engineering die Potentiale des Additive Manufacturing voll aus. Es werden eine ultimative Gewichtsreduktion und Integration einer Fußgängerschutz-Funktion, in verzugs- und eigenspannungs-optimierter werkzeugloser Herstellung mit geringer Nacharbeit für kleine Serien erzielt.
Referent: Dr.-Ing. Martin Hillebrecht | EDAG Engineering GmbH

Dr.-Ing. Martin Hillebrecht verantwortet seit 2008 das Competence Center Leichtbau, Werkstoffe und Technologien bei EDAG und somit auch das Innovationsmanagement zum Thema. Herr Dr. Hillebrecht trat nach Maschinenbaustudium und Promotion an der Technischen Universität Clausthal im Jahr 2000 als Vorstandsassistent in die EDAG ein und durchlief anschließend verschiedene Funktionen in der Fahrzeugentwicklung. Er vertritt das Thema auch in namhaften Netzwerken und Arbeitskreisen, z.B. im Carbon Composite e.V., dem Automobilindustrie Leichtbaugipfel, der ATZ Werkstoffe im Automobil sowie dem CVC Südwest. Als Beiratsmitglied wirkt er am Institut für Verbundwerkstoffe Kaiserslautern sowie des Exzellenz-Clusters MERGE, Chemnitz. In den letzten Jahren wurden die ein oder anderen Beiträge mit Innovationspreisen bedacht, z.B. TOP 100 Innovatoren im Mittelstand (2014), Materialica Award Gold in der Kategorie C02 (2013), Hessen Champion im Bereich Innovation (2014) und Jobmotor (2015). EDAG ist ein unabhängiges Entwicklungsunternehmen für die Automobilindustrie. Das Unternehmen bedient führende nationale und internationale Fahrzeughersteller sowie technologisch anspruchsvolle Automobilzulieferer mit einem globalen Netzwerk von 57 Standorten auf der ganzen Welt. EDAG bietet Ingenieurdienstleistungen in den Segmenten Design Concepts, Body Engineering, Vehicle Integration, Electrics/Electronics und Production Solutions. Diese durchgängige Prozesskette erlaubt es EDAG, ihre Kunden von der ursprünglichen Idee zum Design über die Produktentwicklung und den Prototypenbau bis hin zu schlüsselfertigen Produktionssystemen zu unterstützen. Die EDAG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 634,7 Millionen Euro und beschäftigte zum 30. September 2015 beschäftigte EDAG 8,063 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildenden) in 19 Ländern.

09:25 Uhr
FOREL-Studie 2018 Ressourceneffizienter Leichtbau für die Mobilität: Wandel – Prognose – Transfer mehr
Das Forschungs- und Technologiezentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität – FOREL wurde 2013 auf Initiative der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) als BMBF-Leuchtturmprojekt eingerichtet und ist eine offene und unabhängige Plattform zur Entwicklung von Hightech-Leichtbausystemlösungen in Multi-Material-Design für die Mobilität der Zukunft. Das in FOREL gebündelte, einzigartige Know-how wurde genutzt, um in der breit angelegten FOREL-Studie 2018 innovative Fertigungstechnologien für kommende Fahrzeugarchitekturen zu untersuchen, Defizite aufzuzeigen und Handlungsbedarfe abzuleiten. Diese Studie unterstreicht anstehende Herausforderungen im Zuge des Wandels der Mobilität wie etwa die Erhöhung der Prognosefähigkeit sowie die ökologische Bewertung innovativer Technologien.
Referent: Dipl.-Ing. Michael Stegelmann | Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik, TU Dresden

2011 Diplom an der RWTH Aachen: Maschinenbau (Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik)
2012 MBA an der RWTH Aachen: Wirtschaftswissenschaftliches Zusatzstudium
Seit 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden
Seit 2013 Projektverantwortlich für das Koordinationsprojekt der Plattform FOREL

09:50 Uhr
Forschung im Leichtbau mit gewickelten Strukturen mehr
Faserverstärkten Verbundwerkstoffen gehört die Zukunft. Sie bieten mehr Vorteile als die Summe ihrer Ausgangsmaterialien und können so manche technische Anwendung revolutionieren. Fasern werden in Polymere, Metalle und Keramik eingebaut und machen diese leichter, stabiler, weniger spröde und besser formbar. Die DITF nehmen bei der Entwicklung neuer Verbundwerkstoffe auch die Natur zum Vorbild: Bionische Strukturen sind ein wichtiger Impulsgeber, beispielsweise für neue dreidimensionale Leichtbaukonstruktionen. Die Grenzflächen zwischen Fasern und Matrix sind dabei im besonderen Blickfeld der Forscher. Die Oberfläche der Faser wird zum Beispiel modifiziert, um die Funktion des Verbundmaterials zu optimieren.
Referent: Prof. Dr.-Ing. Markus Milwich | DITF

Bereichsleiter Faserverbundwerkstoffe | Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf

10:15 Uhr
Start-up-Campus mehr

Kurz-Präsentationen der Unternehmen und Diskussion


  • Biconex GmbH
  • UrmO – SCE München
  • TU Darmstadt | Institut für Mechatronische Systeme im Maschinenbau
  • Starkstrom Augsburg e.V.
  • LiA Engineering | Garage 33 - Campus Uni Paderborn
  • TROVUS TECH GMBH
11:00 Uhr
Kaffeepause, Meeting-Point, Besuch des Start-up-Campus

Materialien II

11:30 Uhr

Materialien II
Referent: Heinrich Timm (Chairman)  | Mitglied des Vorstands CCeV

Heinrich Timm, Jahrgang 1947, studierte Fahrzeugtechnik in Hamburg. 1972 startete er seine Berufslaufbahn bei der Audi AG in Ingolstadt als Entwickler für Gesamtfahrzeugkonzepte. - 1972 Konstrukteur Gesamtfahrzeugkonzepte - 1977 Gruppenleiter Vorentwicklung Aufbau Seit 1980 nahm er im Audi Management folgende Leiterstellen ein: - 1980 Leiter Vorentwicklung Aufbau - 1982 Leiter Konzeptentwicklung und Grundlagen - 1994 Technischer Projektleiter Audi A3 - 1996 Leiter Technische Projektleitungen der A-Reihe - 1998 Leiter des Bereiches „ Technische Projektleitungen Audi TE “ - 2003 Leiter des Bereiches „ Audi Leichtbau-Zentrum „ - 2003 bis 2007 Audi Gesamtprokura - 2011 & 2012 Audi Technologie Netzwerke 2007 bis heute Mitglied des Vorstands Carbon Composites e. V. 2013 bis heute Technology Advisory Board Funktionen Auszeichnungen: 1996 zeichnet ihn ALCOA in Pittsburgh, Pennsylvania, USA, für die ASF Entwicklung mit dem „AWARD FOR TECHNICAL EXCELLENCE“ aus. 1997 zeichnete ihn die Universität Wien als maßgeblichen Erfinder und verantwortlichen Entwickler des Audi Space Frame (ASF) mit dem Prof. Ferdinand Porsche Preis aus. 2008 zeichnet das Europäische Patentamt ihn und sein Team als „European Inventor of the Year 2008 – Kategorie: Industrie“ aus. Er ist Miterfinder bei 99 Patenten 2009 zeichnet ihn der VDI mit der Benz-Daimler-Maybach-Ehrenmedaille in Anerkennung seiner außergewöhnlichen Ingenieurleistungen bei der Entwicklung neuartiger Karosseriebaukonzepte und deren Umsetzung in die automobile Serienproduktion aus Engagements: - Leitungs- und Beiratsfunktionen für Leichtbaukonferenzen - Engagements in sozialen, kirchlichen Bereichen

11:30 - Lightweighting of complex chassis parts with XPF-1000 mehr
Tata steel is ready to add the next grade to its XPF family: XPF-1000, a hot rolled grade in the 1000MPa strength class combined with new to market formability; both in elongation as in hole expansion. This combination gives the engineer the opportunity to design very complex components and, with that, maximise the lightweighting potential of this material. Next to that it brings opportunities for production yield improvements and part consolidation. This presentation will give insight into the interesting product properties of the XPF-product family, but mainly will focus on, by means of concrete examples and case studies, how weight and cost of typical chassis components can be optimized compared to conventional steel grades with XPF-1000.
Referent: Paul Cremers | Tata Steel

Experience / Achievements: More than 8 years with Tata Steel, mainly involved in automotive. Experiences have included: • Product & market development of steel for Automotive • Product & market development of Electrical steels • Different Commercial roles Education: M.Sc. Business Administration, Maastricht University

11:50 - Industrialization of the Enlighten Award winning multi-purpose production line for high strength Aluminium mehr
High strength Aluminium alloys of the 6xxx and 7xxx series can provide material solution to satisfy current regulations and requirements in the automotive industry. The recent development of multi-purpose production-line for the w-temper, warm and hot forming of high strength aluminium alloy materials at AP&T AB Sweden will provide a processing solution. In this presentation, AP&T presents a production line solution for high strength aluminium alloys suitable for mass manufacturing as required in the automotive industry.
Referent: Dr. Michael Machhammer | AP&T Sweden AB

AP&T (in Schweden) department of Technology development
Schwerpunkte:
Technologieentwicklung --> Warm- und Halbwarmumformung von hochfesten Aluminiumlegierungen
Virtuelle Prozessmodellierung von Umformprozessen (Materialcharakterisierung, Validierung, Evaluierung)
Ausbildung:
Doktoratsstudium Maschinenbau (Technische Universität Graz) (Schwerpunkt: Tiefziehen von hochfesten Aluminiumlegierungen)

12:10 - Neuentwicklungen bei der Auswahl und Optimierung von Werkstoffeigenschaften mehr
Vorgestellt wird die Funktionalität der Total Materia-Datenbank aus der Perspektive der Optimierung von Eigenschaften, einschließlich Gewicht, durch geeignete Auswahl von Werkstoffen. Während kurz andere Aspekte der Datenbank erwähnt werden, die darauf abzielen, der globalen Ingenieursgemeinschaft die Werkstoffeigenschaften zu liefern, die für fortgeschrittene technische Berechnungen und Simulationen benötigt werden, beschreibt dieser Aufsatz Möglichkeiten zum Vergleich und zur Analyse von Werkstoffeigenschaften und deren Verhältnis, insbesondere normalisiert mit Dichte und Gewicht. aus Tausenden von diversifizierten Werkstoffen. Dieser Werkstoffauswahlprozess kann durch verschiedene Integrationsmechanismen, einschließlich des neuesten VDA-Standards für den Werkstoffdatenaustausch in der Automobilindustrie, als integraler Bestandteil des Design-CAE- und allgemeinen Engineering-Workflows strukturiert werden.
Referent: Petros Michos | Key to Metals AG

Diplom Ingenier mit einem Master im Vermessungwesen. In der Vergangenheit war ich im freien Beruf tätig gewesen und seit zwei Jahren bin ich Vetriebsleiter bei der Key to Metals AG für den deutschsprachigen Markt. Ebenfalls bin ich zuständing für das Key Account Management in meinem Zuständigkeitsbereich.

Produktion II

11:30 Uhr

Produktion II
Referent: Dr.-Ing. Martin Hillebrecht (Chairman) | EDAG Engineering GmbH

Dr.-Ing. Martin Hillebrecht verantwortet seit 2008 das Competence Center Leichtbau, Werkstoffe und Technologien bei EDAG und somit auch das Innovationsmanagement zum Thema. Herr Dr. Hillebrecht trat nach Maschinenbaustudium und Promotion an der Technischen Universität Clausthal im Jahr 2000 als Vorstandsassistent in die EDAG ein und durchlief anschließend verschiedene Funktionen in der Fahrzeugentwicklung. Er vertritt das Thema auch in namhaften Netzwerken und Arbeitskreisen, z.B. im Carbon Composite e.V., dem Automobilindustrie Leichtbaugipfel, der ATZ Werkstoffe im Automobil sowie dem CVC Südwest. Als Beiratsmitglied wirkt er am Institut für Verbundwerkstoffe Kaiserslautern sowie des Exzellenz-Clusters MERGE, Chemnitz. In den letzten Jahren wurden die ein oder anderen Beiträge mit Innovationspreisen bedacht, z.B. TOP 100 Innovatoren im Mittelstand (2014), Materialica Award Gold in der Kategorie C02 (2013), Hessen Champion im Bereich Innovation (2014) und Jobmotor (2015). EDAG ist ein unabhängiges Entwicklungsunternehmen für die Automobilindustrie. Das Unternehmen bedient führende nationale und internationale Fahrzeughersteller sowie technologisch anspruchsvolle Automobilzulieferer mit einem globalen Netzwerk von 57 Standorten auf der ganzen Welt. EDAG bietet Ingenieurdienstleistungen in den Segmenten Design Concepts, Body Engineering, Vehicle Integration, Electrics/Electronics und Production Solutions. Diese durchgängige Prozesskette erlaubt es EDAG, ihre Kunden von der ursprünglichen Idee zum Design über die Produktentwicklung und den Prototypenbau bis hin zu schlüsselfertigen Produktionssystemen zu unterstützen. Die EDAG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 634,7 Millionen Euro und beschäftigte zum 30. September 2015 beschäftigte EDAG 8,063 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildenden) in 19 Ländern.

11:30 - Stahlleichtbau in Bestform: smartform® mehr
Mit dem von thyssenkrupp entwickelten smartform®-Verfahren gelingt es, höchstfeste Stahlsorten prozesssicher zu hoch maßhaltigen Bauteilen umzuformen und damit neue Leichtbaupotenziale zu erschließen. Der Entfall von Beschnittoperationen sowie von Maßnahmen zur Kompensation der Rückfederung und der reduzierte Materialeinsatz steigern die Effektivität im Presswerk signifikant. Im Vortrag werden die umformtechnischen Wirkmechanismen von smarform® erläutert und ein Überblick über die sich daraus ergebenen technischen und wirtschaftlichen Vorteile gegeben.
Referent: Martin Kibben | thyssenkrupp Steel Europe AG

Diplom-Ingenieur, Jg. 1968, verheiratet, drei Töchter
Studium allgem. Maschinenbau an der Gerhard-Mercator-Universität -GH- Duisburg
seit 1995 bei der thyssenkrupp Steel Europe AG beschäftigt
seit 2000 im BereichTechnologie & Innovation, Anwendungstechnik, mit den Schwerpunkten Umformtechnik, Verfahrensentwicklung, FE-Simulation und Bauteilauslegung tätig
2011-2014 Leitung der InCar®plus Konzeptstudien Stoßfängersysteme und Längsträger
seit 2014 bei thyssenkrupp Steel verantwortlich für die technische (Weiter-) Entwicklung des smartform®-Verfahrens

11:50 - Leichtbau durch Einsatz von ultrahochfesten und geometrieoptimierten Verbindungselementen mehr
Ein von KAMAX entwickeltes Werkstoffkonzept vereint extrem hohe Zugfestigkeiten mit extrem hoher Zähigkeit und Duktilität für Verbindungselemente. Durch entsprechende Optimierung der umliegenden Komponenten ergeben sich hieraus, neben den direkten Einsparungspotentialen am Verbindungselement, weitere Gewichtsreduzierungspotentiale an den umliegenden Bauteilen. Die Festigkeitsklasse 17.8U mit einer Mindestzugfestigkeit von 1700 MPa ermöglicht Downsizing und Leistungssteigerung in Motorenanwendungen. In Fahrwerksanwendungen können mit Festigkeitsklasse 15.9U Verbindungselemente um eine Größe (z.B. von M14 auf M12) reduziert und somit signifikant an Gewicht eingespart werden. Eine geometrische Optimierung am Schraubenkopf eröffnet weiteres Potential.
Referent: Mario Braun | KAMAX Automotive GmbH

Ausbildung: Maschinenbau-Ingenieur FH Gießen Friedberg.
Berufliche Stationen: Application Engineer bei KAMAX Werke Rudolf Kellermann GmbH & Co. KG; Verantwortung für den Vertrieb Europa bei KAMAX Automotive GmbH; aktuell Vice President Product Management bei KAMAX Automotive GmbH.

12:10 - Simulative Auslegung von Fügestrategien im Leichtbau mehr
Durch den Leichtbau werden verschiedenste Materialien und Geometrien miteinander verbunden. Dabei sollten die eigebrachten lokalen Materialeigenschaften möglichst erhalten bleiben. In diesem Beitrag werden die Lösungsansätze der virtuellen Auslegung von mechanischen und thermischen Verbindungstechniken aufgezeigt. Aufgrund der Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten sind automatisierte Auslegungsmöglichkeiten erforderlich, deren Konzept diskutiert wird. Die virtuelle Umsetzung dazu wird dabei sowohl anhand des Halbhohlstanznietens als auch der Punktschweißverbindung aufgezeigt und diskutiert. Zudem wird eine Kopplung der Einzeloptimierung auf eine assemblierte Baugruppe dargestellt und zukünftige Weiterentwicklungen zur Diskussion gestellt.
Referent: Dr. Hendrik Schafstall | simufact engineering gmbh

Dr. Hendrik Schafstall studierte an der Leibniz Universität in Hannover Maschinenbau. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter promovierte er an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg im Bereich Reibmodelle in der Massivumformung. Gemeinsam mit seinem Partner Michael Wohlmuth gründete Hendrik Schafstall 1995 die FEMUTEC Ingenieurgesellschaft – heute simufact engineering gmbh. Die simufact engineering gmbh ist ein internationales Softwarehaus mit Sitz in der Metropole Hamburg und entwickelt Software für die Optimierung und Auslegung von Fertigungsprozessen mit Hilfe der Prozesssimulation. Simufact ist ein Tochterunternehmen der MSC Software, einem der weltweit führenden CAE-Anbieter.

12:30 Uhr
Mittagspause, Meeting Point, Besuch der Leichtbau-City

Additive Fertigung und Bionik

13:40 Uhr

Additive Fertigung und Bionik
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Rainer Kurek (Moderator) | AUTOMOTIVE MANAGEMENT CONSULTING GmbH

Geschäftsführer

13:40 Uhr - Leichtbau als Innovationstreiber mehr
Aufgrund der fragilen Energieversorgung, den aktuellen Diskussionen zur Ressourcenschonung und den zunehmenden Umwelt- und Klimaschutzanforderungen spielt der Leichtbau mehr denn je eine wichtige Rolle, so zumindest in den meisten technischen Industriezweigen. Die Anforderungen zur technischen Realisierung von Leichtbaustrukturen induzieren teilweise ein hohes Entwicklungs-Know-How und spezielle Kenntnisse in ihrer Herstellung. Das wird bereits am Beispiel eines scheinbar einfachen Bauteils, einem Rohrverbinder, deutlich. In diesem einfachen Beispiel wird gezeigt, dass es für die Entwicklung ultraleichter Strukturen keine einheitliche Vorgehensweise geben kann. Vielmehr sind individuell Lösungen für die finale Leichtbaustruktur des Rohrbverbinders auszuarbeiten. Beim Rohrverbinder werden klassische ingenieurmäßige Methoden herangezogen.
Referent: Dr. Claus Bayreuther  | AUTOMOTIVE MANAGEMENT CONSULTING GmbH

Tätigkeitsfeld: Beratung und technische Entwicklung im simulativen Umfeld der Automobil-, Luftfahrt-, Maschinenbau- und Energieindustrie
Schwerpunkte: Leichtbau, Faserverbund
Ausbildung: Dr.-Ing. Bau- und Vermessungswesen an der Uni Stuttgart 1998 -2004
Beruflich wichtige Stationen / Erfahrungen seit 1997:
- verschiedene Managementaufgaben im simulativen Umfeld für namhafte Unternehmen der Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie
- Initiierung, Mitverantwortung und federführende Durchführung der Standardisierung und Automatisierung der Entwicklungsprozesse zur Auslegung von Flugzeugtüren und –toren in Leichtmetall- und Faserverbundbauweise bei einem namhaften Unternehmen in der Luftfahrt
- Mehrjährige Lehrtätigkeit an der Hochschule Ingolstudie
- Eigene Beratungs- und Seminartätigkeiten im Leichtbau
- Seit 2015: Eigene Vertriebsfirma mit Vertrieb von technischen Lösungen im Energiesektor, mittlerweile mit eigener Logistik, Eigenentwicklung und Eigenbau
- Zahlreiche Veröffentlichungen und Seminare, Konferenzbeiträge auf nationalen und internationalen technischen und wissenschaftlichen Veranstaltungen

14:00 Uhr - Automotive: 3i-PRINT: Konzept, Simulation und Additive Fertigung eines modularen, funktionsintegrierten Modulquerträgers in Aluminium-Leichtbauweise mehr

Das in Kooperation der csi entwicklungstechnik GmbH und Robert Hofmann GmbH entwickelte und gefertigte Aluminium-Modulquerträger-Konzept für das Interieur ist vom Konzept an auf die neuen Möglichkeiten der additiven Fertigung in Metall hin ausgerichtet, neu gedacht und virtuell ausgelegt und simuliert. Der Modulquerträger ist modular aufgebaut, gewichtsoptimiert, individualisier- und anpassbar. Gleichzeitig weist er einen hohen Grad an Funktionsintegration auf. Er kann einfach und modular auf div. Fahrzeugbaureihen angepasst werden. Der MQT integriert verschiedene Funktionen wie Luftleitschaufeln, Wärmeabfuhr, Head-Up-Display-Anbindung, Kinematik-Bauteile oder den im Zusammenspiel mit anderen Baugruppen notwendigen Toleranzausgleich.

Referent: Stefan Herrmann | csi entwicklungstechnik GmbH

Geboren 1986, Tätigkeitsfeld Entwicklung Gesamtfahrzeug und Rohkarosserie; Projektleiter und Erfinder des 3i-PRINT Projekts (metallisch 3D-gedruckte Vorderwagenstruktur; Modulquerträger)
Schwerpunkte KFZ-Leichtbau; Faserverbundwerkstoffe; Additive Fertigung; Structural Health Monitoring; Simulative Fahrzeugauslegung / Topologieoptimierung
Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker bei der Audi AG
Studienabschlüsse Maschinenbau (Entwicklung / Konstruktion) B.Eng und Technisches Beschaffungsmanagement M.Eng.
5-jährige Tätigkeit als Wiss. Mitarbeiter am Zentrum für Angewandte Forschung der TH Ingolstadt mit Schwerpunkt der Doktorandenausbildung Leichtbau, Structural Health Monitoring und Schädigung und Ermüdung von Faserverbundwerkstoffen
Derzeit parallel zur Arbeitstätigkeit im Abschluss des Promotionsverfahrens im Bereich Leichtbau: „Zur Strukturüberwachung der Rohkarosserie des Kraftfahrzeugs bei profilintensiver Bauweise“ (am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden)
Erfahrung in Materialwissenschaften; Engineering von Rohkarosserie und Interieur, Gesamtfzg.leichtbau
Erfahrung bei verschiedenen OEMs (AUDI, BMW, HONDA, LAMBORGHINI)
Veröffentlichung verschiedener Paper im Bereich Leichtbau / Structural Health Monitoring; versch. Keynotes und Vorträge auf Rohbau- und Composite-Konferenzen
Chairman des China Lightweight Vehicles Forum 2017 (Shanghai)

14:20 Uhr - Automotive: Digitalisierung bio-inspirierter Leichtbauprinzipien mehr
Mit der additiven Fertigung steht eine Technologie zur Verfügung, die gegenüber konventionellen Herstellungsverfahren mit einer sehr geringen Anzahl an geometrischen Restrikionen aufwartet. Im Zuge dessen ist es möglich, Komplexität und Funktionsintegration ohne einen nenneswerten Kostenzuwachs für bessere Bauteilperformance zu berücksichtigen. Dieser Vorteil der ohnehin schon teuren Fertigung geht allerdings gleichzeitig mit einem drastischen Anstieg an Anforderungen an die Bauteilentwicklung einher. Konventionelle Ansätze im CAD-Design können nicht länger Basis der Bauteilentwicklung sein, wenn es darum geht bis an die Grenzen optimierte Bauteile zu entwerfen.  Sebastian Möller vom Alfred-Wegener-Institut wird seine Vision des zukünftigen Design-Prozesses vorstellen und erste Ansätze erläutern, mit denen diese Vision Wirklichkeit werden kann.
Referent: Sebastian Möller | Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Sebastian Möller ist als Projektleiter in der Abteilung Bionischer Leichtbau am Alfred-Wegener-Institut (AWI) tätig. Nach einem Studium der Bionik und der Strömungsphysik in Bremen, hat er erste berufliche Erfahrungen in der imare GmbH im Bereich bio-inspirierter Leichtbauentwicklungen gesammelt. Schwerpunkt seiner jetzigen Tätigkeit am AWI ist das Projektmanagement in aktuellen Leichtbau-Etnwicklungsprojekten mit dem Fokus auf die additive Fertigung und gleichzeitig die Strategie-Entwicklung für Software-Lösungen, die auf eine Veränderung aktueller Entwicklungsprozesse abzielen

14:40 Uhr - Ultra-Lightweight Design – von der Natur zur Fertigungstechnologie mehr
Die Fähigkeiten moderner Fertigungstechnologien erlauben Leichtbau in neuen Dimensionen - die bionische Trennwand nach dem Vorbild der Natur von Airbus ist 45 % leichter als herkömmliche Trennwände, während ein weiteres Kabinenbauteil dank integrativem Hybridkonstrukt „geschickt gewickelt“ Leichtbaupotentiale ermöglicht. Durch die Gewichtsreduktion wird Kraftstoff eingespart und die CO2-Emission pro Flugzeug jährlich um mehrere Tonnen verringert. Das Design basiert auf generativen Gestaltungs- und Fertigungsverfahren sowie auf der Entwicklung eines eigenen, leichten Legierungsmaterials sowie neuartiger Fertigungstechnik.
Referent: Peter Pirklbauer | Airbus Operations GmbH

Airbus Operations GmbH

15:00 Uhr
Verabschiedung und Get-together mit Ausstellern in der Leichtbau-City
15:30 Uhr
Ende des Leichtbau-Gipfel 2018

Platin

Gold

Silber