Programm 2019

Dienstag, 26. März 2019

08:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Leichtbau-City
08:30 Uhr
Business-Frühstück in der Leichtbau-City
09:20 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer, Eröffnung des Gipfels
Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

09:30 Uhr
Keynote
Neue Mobilitätskonzepte – Chancen und Herausforderungen aus Sicht der Politik mehr
Der Verkehrssektor soll in Deutschland bis 2030 rund 40 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen, und im Jahr 2050 bestenfalls so gut wie gar kein CO2 mehr. Doch wie soll das gelingen, bei einem weiter zunehmenden Straßenverkehr und immer größeren und schwereren Fahrzeugen? Unter Federführung des BMVI soll die „Nationale Plattform Zukunft der Mobilität“ verkehrsträgerübergreifende Lösungsansätze entwickeln – mit Blick auf die Themen Klimaschutz, alternative Antriebe und Kraftstoffe, Digitalisierung, Sicherung des Mobilitäts- und Produktionsstandortes, Verknüpfung der Verkehrs- und Energienetze sowie Standardisierung und Normung. Welchen Beitrag neue Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte leisten können, beschäftigt Politik und Industrie gleichermaßen. Oberstes Ziel: „Mobilität muss bezahlbar bleiben.“
Referent: Christian Theis  | Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Beruflicher Werdegang:
06/2018 - heute: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Abteilung Straßenverkehr
Unterabteilungsleiter StV 2 – Fahrzeugtechnik
2012 - 06/2018: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Abteilung Landverkehr
Referatsleiter LA 20 (Fahrzeugtechnik/Fahrzeugsicherheit und inoovative Technologie)
2009 - 2012: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Abteilung Umweltpolitik und Infrastruktur, Grundsatzangelegenheiten des Ressorts
Vertreter Referatsleiter UI 44 (Kraftfahrzeugtechnik, Umweltschutz)
2007 - 2009: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Abteilung Straßenbau, Straßenverkehr
Vertreter Referatsleiter S 34 (Straßenfahrzeugtechnik, Umweltschutz)
2000 - 2007: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Abteilung Straßenbau, Straßenverkehr
- Referat S 33 (Straßenfahrzeugtechnik, Sicherheit)
- Referat S 34 (Straßenfahrzeugtechnik, Umweltschutz)
1998 - 2000: Bundesanstalt für Straßenwesen
Wissenschaftlicher Angestellter bei der Bundesanstalt für Straßenwesen
1997: Ingenieur bei einer technischen Überwachungsorganisation
1986 - 1997: Bundeswehr, Zivilsoldat bei der Deutschen Bundeswehr
- Technischer Offizier
- Fachreferent für Strahlenphysik
Ausbildung
1990 - 1994: Abschluss: "Diplom-Ingenieur" in Fahrzeugtechnik, Studium an der Universität der Bundeswehr in Hamburg

09:55 Uhr
Mit Leichtbau zum Erfolg mehr
Technologien ändern sich – unser Anspruch nicht. Die automobile Welt verändert sich gegenwärtig mit rasanter Geschwindigkeit. Angetrieben von Neugier und Innovationskraft gestaltet Mercedes-AMG die Zukunft der performanceorientierten Mobilität. Der stetige Anspruch, bei allem was wir tun die Grenzen des Machbaren neu zu definieren, ist dabei ein zuverlässiger Wegweiser. Auch beim Leichtbau. Die einzigartige Kompetenz im Bereich rennsporterprobter Leichtbaukonzepte bringt Mercedes-AMG auch in die Serienfahrzeuge von morgen. – We are driving the future of performance.
Referent: Uwe Renz  | Mercedes-AMG GmbH

Studium:
- Studium Diplom-Ingenieurwesen der Fachrichtung Fahrzeugtechnik an der Hochschule Ulm
Beruflicher Werdegang:
seit 2005 bei der Daimler AG
- 2005 Direktionsassistenz Leitung Produktgruppe S/SL/Maybach
- 2009 Leiter Entwicklung Komponenten Glas, Wischer und Spiegel
- 2014 Leiter Entwicklung Komponenten Dachöffnungssysteme
- seit 2018 Bereichsleitung Mercedes-AMG GmbH Entwicklung Aufbau/Karosserie

10:20 Uhr
Digitalisierung als Enabler für Leichtbau mehr
Die Welt ist dabei, sich dramatisch zu verändern. Die Megatrends Connectivity, Automation, Shared Mobility, E-Mobility und die Digitalisierung des Produktentstehungsprozesses haben unmittelbar Auswirkung auf die CAE-Welt: Time to Market, Flexibilität in der Produktentwicklung und durchgehendes Datenmanagement werden immer wichtiger.
Die ganzheitliche digitale Betrachtung eines jeden Werkstoffes ist der Enabler für den modernen Karosserieleichtbau. Beispielsweise ermöglicht die digitale Abbildung der Prozesskette den Einsatz von Dualphasenstählen mit verbesserter Duktilität in der neuen A-Klasse. Hierdurch kann trotz gestiegener Sicherheitsanforderungen und größeren Fahrzeugdimensionen das Karosseriegewicht reduziert werden.
Der Digitale Prototyp 4.0 führt die physische und virtuelle Welt untrennbar zusammen – und zwar weit über die Entwicklungsphase hinaus. Ein wesentlicher Punkt ist der weitere Ausbau und die Vernetzung der digitalen Abbildung von Produktionseinflüssen auf die Funktion der einzelnen Bauteile und des Gesamtfahrzeugs wie zum Beispiel durch Urformen, Umformen, Falzen, Rollen, Schweißen, Stanzen und Oberflächenbehandlungen.
Dem „digitalen Werkstoff“ kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu: Vor dem Einsatz neuer Karosseriewerkstoffe wird ein sogenannter „Werkstofffreigabeprozess“ durchlaufen, der u.a. die Ableitung geeigneter Materialmodelle vorsieht, um z.B. die Umformbarkeit oder das Versagensverhalten im Crash modellieren zu können und eine durchgängige CAE-Fähigkeit zu erzielen.
Referent: Dr. Thomas Behr | Daimler AG

Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart
Promotion im Bereich Werkstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg
Beruflicher Werdegang:
seit 1997 bei Daimler
- von 2004 bis 2007: Direktionsassistent in Konzernforschung & Vorentwicklung, Fahrzeugaufbau, Antrieb und Triebstrang in Untertürkheim
- von 2007 bis 2010: Leiter Technologiemonitoring & Forschungspolitik; Konzernforschung in Böblingen
- von 2010 bis 2016: Leiter Tribologie; Konzernforschung in Ulm
- von 2016 bis 2017: Leiter Karosserietechnologien; Forschung & Vorentwicklung in Ulm/ Sindelfingen
- von 2017 bis 2018: Leiter Hardware & Digital Technologies in Konzernforschung
- seit 01.06.2018: Leiter Rohbau-Engineering, Materialien & Realisierung; Mercedes-Benz Cars Entwicklung, Sindelfingen

10:45 Uhr
Kaffeepause, Meet & Talk und geführter Ausstellungsrundgang/ Teil 1
11:20 Uhr
Lokale Eigenschaftsverbesserung von Karosseriestrukturen elektrifizierter Fahrzeuge durch Nutzung von Faserverbundwerkstoffen mehr
Zukünftige Karosseriestrukturen vollelektrifizierter Fahrzeuge müssen auf Grund des Zusatzgewichts der Batterie und dem daraus folgendem erhöhtem Fahrzeuggewicht in crash-sensitiven Bereichen gestiegene Impactenergien aufnehmen. Klassische metallische Bauweisen stoßen hier an ihre Grenzen, eine mögliche Alternativ-Technologie stellt die lokale Applikation von Faserverbundstrukturen auf hoch-belastete metallische Bauteile oder Baugruppen dar.
Beginnend mit einer Analyse potentieller Einsatzbereiche dieser Technologie und Darstellung der Prozessrandbedingungen werden ausgewählte Untersuchungsergebnisse gezeigt und das Potential anhand eines Anwendungsfalls dargestellt.
Referent: Dr. Fabian Fischer | Volkswagen Aktiengesellschaft

Herr Dr. Fischer studierte Chemie an der Leibnizuniversität Hannover mit anschließender Promotion. Über das Laser Zentrum Hannover (Aufbau und Leitung der Gruppe „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen) und die TU Braunschweig (Abteilungsleiter Klebtechnik, Strahltechnik und Faserverbundmaterialien) kam Herr Dr. Fischer zur Volkswagen AG und ist dort für den Bereich Fertigungstechnologien mit dem Schwerpunkt Leichtbauwerkstoffe und Fertigungstechnologien für die Automobile Großserie verantwortlich.

11:45 Uhr
Study of light weight concept with parametric model and re-duced model mehr
As a result of more stringent requirements for improved fuel economy and emissions, it is required to establish a method to develop light weight vehicle structure. This presentation describes a methodology to develop light weight structure based on earlier generation model (in this case for SUV side impact) and new styling to reduce mass. It is important to study influence of styling difference in vehicle development especially at the planning phase. Currently there is no fast method to determine mass difference due to safety requirement for styling change. In the conventional method, it was required to release the new drawing CAD data fitting to new styling, and build the new FE model and submit simulations for every styling idea of vehicle. And from these result, it was necessary to study how much additional mass should be required for the target vehicle which has new styling. The method discussed in this presentation enables to estimate the influence of new styling to the SUV side impact performance of body structure with a parametric model which has 3 design variables. As a result of this model, the influence of styling was clarified for the SUV side impact performance of body structure. A method was established to estimate the influence with response surface method. This enabled estimation of required section capacity of B pillar for the arbitrary set of design variables on a response surface, and B pillar cross section strength target was defined. Additionally, a method is described to satisfy the target with parametric CAD and machine learning. It is observed conventional method of cross section capacity cannot estimate section strength precisely for high strength steel, and there is expanding usage of ultra-high strength steel for safety applications. Simulations were conducted, consisting of 100 cases of B pillar component model with parametric CAD and 3 design variables. From these simulation results, cross section strength was estimated with arbitrary set of design variables using machine learning. Finally, accuracy was confirmed between FEM model and machine learning model.
Referent: Kosho Kawahara  | Toyota Motor Corporation

·master of mechanical engineering ·Joined Toyota in 1994

12:10 Uhr
Impulsvortrag: "Leichtbau macht das bessere Auto" mehr
Der Vortrag beschäftigt sich mit den modernen Aspekten des Leichtbaus im Lichte besonderer Herausforderungen in der Automobilindustrie. Spezieller Fokus wird gelegt auf die Schnittstelle zu batteriebetriebenen Fahrzeugen, deren Sinnhaftigkeit und deren Zukunftsfähigkeit und den damit verbundenen Herausforderungen für den Leichtbau.
Speziell wird eingegangen auf die strukturmechanischen Aspekte des modernen Leichtbaus, der Werkstoffauswahl und der weiterführenden Aspekte der Strukturüberwachung und zum Schließen des so genannten Leichtbaukreises der Selbstreparatur.
Nur so kann es gelingen, den Leichtbau als Schlüsseltechnologie im 21. Jahrhundert für modernen Automobilbau zu festigen und seine Bedeutung auch für die Reduktion von Schadstoffen und jedweder Emission zu untermauern.
Besonders eingegangen wird auf die Herausforderung durch die vermeintliche und mögliche Serienproduktion von batteriebetriebenen Fahrzeugen, aber auch auf andere Antriebskonzepte, die für Großserien und für die Regulierung ökonomisch und ökologisch bezüglich zukünftiger Aspekte erfolgversprechender sind.
Der Leichtbau ist somit die Schlüsseltechnologie für den gesamten Automobilzyklus, unter besonderer Berücksichtigung einer paradigmatischen Denkweisen Veränderung, die nötig ist, um Fahrzeuge deutlich leichter und effizienter zu bauen.
Referent: Prof. Jörg Wellnitz | Technische Hochschule Ingolstadt

- Former Dean of the Faculty of Mechanical Engineering at the TH Ingolstadt
Adjunct Professor at the RMIT University, Melbourne

- Chair and Professorship for Lightweight Design and Computer Aided Engineering (CAE)
- Project-Leadership High Tech Offensive Bayern Leichtbau
- Project-Leadership of the EU 6th Framework Program Project StorHy
- President of the Institute of Protection Systems Prochain at the TH Ingolstadt
- President of the Institute of Technology & Artistic Design Ingolstadt GmbH

12:25 Uhr
Arena-Talk »Leichtbau macht das bessere Auto«
Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

Referent: Prof. Jörg Wellnitz | Technische Hochschule Ingolstadt

- Former Dean of the Faculty of Mechanical Engineering at the TH Ingolstadt
Adjunct Professor at the RMIT University, Melbourne

- Chair and Professorship for Lightweight Design and Computer Aided Engineering (CAE)
- Project-Leadership High Tech Offensive Bayern Leichtbau
- Project-Leadership of the EU 6th Framework Program Project StorHy
- President of the Institute of Protection Systems Prochain at the TH Ingolstadt
- President of the Institute of Technology & Artistic Design Ingolstadt GmbH

Referent: Dr.-Ing. Martin Hillebrecht | EDAG Engineering GmbH

seit 2016: Head of Innovation & Leiter CC Leichtbau, Werkstoffe und Technologien (in Personalunion)
2008 - 2015: Leiter Competence Center Leichtbau, Werkstoffe und Technologien EDAG Engineering GmbH
2004 - 2007: Head of Project Management und CRO EDAG SARL, Frankreich
2000 - 2003: Assistent des Vorstandssprechers EDAG, Fulda
1995 - 1999: Wiss. Mitarbeiter am Institut für Schweißtechnik der Technischen Universität Clausthal. Geschäftsführer SFB 362 „Fertigen in Feinblech“.
1988 - 1994: Maschinenbau-Studium an der TU Clausthal

Referent: Dr. Thomas Behr | Daimler AG

Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart
Promotion im Bereich Werkstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg
Beruflicher Werdegang:
seit 1997 bei Daimler
- von 2004 bis 2007: Direktionsassistent in Konzernforschung & Vorentwicklung, Fahrzeugaufbau, Antrieb und Triebstrang in Untertürkheim
- von 2007 bis 2010: Leiter Technologiemonitoring & Forschungspolitik; Konzernforschung in Böblingen
- von 2010 bis 2016: Leiter Tribologie; Konzernforschung in Ulm
- von 2016 bis 2017: Leiter Karosserietechnologien; Forschung & Vorentwicklung in Ulm/ Sindelfingen
- von 2017 bis 2018: Leiter Hardware & Digital Technologies in Konzernforschung
- seit 01.06.2018: Leiter Rohbau-Engineering, Materialien & Realisierung; Mercedes-Benz Cars Entwicklung, Sindelfingen

Referent: Uwe Renz  | Mercedes-AMG GmbH

Studium:
- Studium Diplom-Ingenieurwesen der Fachrichtung Fahrzeugtechnik an der Hochschule Ulm
Beruflicher Werdegang:
seit 2005 bei der Daimler AG
- 2005 Direktionsassistenz Leitung Produktgruppe S/SL/Maybach
- 2009 Leiter Entwicklung Komponenten Glas, Wischer und Spiegel
- 2014 Leiter Entwicklung Komponenten Dachöffnungssysteme
- seit 2018 Bereichsleitung Mercedes-AMG GmbH Entwicklung Aufbau/Karosserie

13:00 Uhr
Mittagspause, Meet & Talk und geführter Ausstellungsrundgang/ Teil 2
14:25 Uhr
Leichtbauprämissen im Zeichen der Elektromobilität mehr
Hohe Entwicklungskosten und teure Komponenten wie die Batterie werden den Entwicklungsfokus bei Elektrofahrzeugen von Leichtbau in Richtung Kostenoptimierung verschieben. Der Bedarf nach wirtschaftlichem Leichtbau, seit je her eine Domäne hoch- und höchstfester Leichtbaustähle für die Kalt- und Warmumformung, wird steigen.
Hohes Leichtbaupotenzial, attraktive Leichtbaukosten, abgesicherte Fertigungsprozesse sowie eine gute Crashperformance machen heutige Hochleistungsstähle zum idealen Werkstoff u.a. für zentrale Komponenten von Karosserie und Antriebsstrangs mit besonderen Crashanforderungen wie dem Batteriegehäuse. Besonders erfolgversprechend sind holistische Leichtbauansätze, die Werkstoff, Technologie und konstruktive Aspekte kombinieren.
Referent: Dr.-Ing. Lothar Patberg | thyssenkrupp Steel Europe AG

Beruflicher Werdegang 1990-1995 Studium Maschinenbau Fachrichtung Fahrzeugtechnik an der RWTH Aachen, Abschluss: Dipl.-Ing. 1995-1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kraftfahrwesen der RWTH Aachen (ika, Prof. Wallentowitz) 1999-2001 Teamleiter Karosserieentwicklung Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen Aachen (fka mbH) 2000 Dissertation „Entwicklung von Karosseriestrukturen aus Faserverbundkunststoffen am Beispiel einer Nutzfahrzeug-Seitentür“ 2001-2010 Verschiedene Leitungsfunktionen in der Anwendungstechnik und bei Vertrieb/Engineering der ThyssenKrupp Steel Europe AG, Duisburg, mit den Themen Konstruktion und Berechnung, Fahrzeugtechnik, Kundenprojekte, Anwendungskonzepte 2008- 2010 Berufsbegleitende Weiterbildung zum Executive MBA für Technologiemanager, Universität St. Gallen / RWTH Aachen Seit Dezember 2010 Aufbau und Leitung der Teamkoordination Innovation, Technologie und Innovation, thyssenkrupp Steel Europe AG, Duisburg

14:50 Uhr
„The Mobility Alliance“ – Materialkompetenz und Ingenieurwissen als Schlüssel für neue Leichtbaukonzepte mehr
The „The Mobility Alliance“ – formed by Henkel and RLE, arose from a mutual understanding of the engineering challenges that the automotive industry is facing. New material and design solutions are required to reduce weight, increase safety, enhance durability and meet strict environmental regulations. Our approach gives a fresh new perspective on innovative automotive engineering and enables next-generation structural solutions. The automotive lightweighting study by Henkel and RLE leverages the synergy of a specially developed lightweight structural foam technology from Henkel in combination with advanced engineering design by RLE International.
Referent: Raoul Abas | Henkel AG, Co. & KGaA

Raoul Abas is Engineering Principal in Global Engineering Center at Henkel in Munich. He is the lead engineer for testing and simulation of Henkel structural reinforcement applications.

Raoul has 19 years of experience in Automotive industry. Before he joined Henkel in 2012, he held roles as CAE Engineer and latest as Project Leader for CAE Commercial Vehicle at EDAG in Sindelfingen, Germany.

He holds Diploma in Mechanical Design from Polytechnic for Manufacturing in Bandung, Indonesia and Diploma in Automotive Engineering from the University of Applied Sciences in Esslingen, Germany, as well European Adhesive Engineer (EAE) from OFI Vienna, Austria.

Referent: Tobias Wigand | RLE INTERNATIONAL Group

Tobias Wigand is Technical Unit Leader – Advanced Material Concepts at RLE International in Munich. He joined RLE in 2014 and has developed and launched several body designs over the past five years together with various premium car manufacturers. Tobias has eight years experience in automotive, including BIW and electronic components, such as connected electric motors. He holds a diploma in Mechanical Engineering from the University of Applied Sciences in Würzburg-Schweinfurt, Germany.

15:15 Uhr
Advanced high strength steels for body and chassis applications mehr
Weight reduction and crash performance are pushing car manufacturers towards materials with higher strength that offer solutions to this conflicting demand. SSAB has developed new high strength cold forming steel grades for modern light weight chassis and bodies that have drawn attention from the Automotive Industry.
In order to understand differences between different types of steels, edge ductility, formability and fatigue properties of the new steel grades have been tested and are compared with established high strength steel grades. The results of this study give a comprehensive understanding of new possibilities for designers and manufacturers to identify the right material for the right application. Also, it shows the potential of martensitic UHSS for battery protection systems in electrical vehicles.
Referent: Thomas Müller | SSAB

Education: MSc in Mechanical Engineering, IWE Work Experience: 1997-2000 Designer at ABB (Switzerland) 2002-2007 Manager design department, Ammann Aufbereitung GmbH (Switzerland) 2007-2010 Technical Development Manager, SSAB (Sweden) 2010-2015 Head of Forming Technology at SSAB (Sweden) 2015-2018 Head of Knowledge Service Center, SSAB (Sweden) 2019-today Head of Automotive Business Development, SSAB (Sweden)

15:40 Uhr
Celebrate lightweighting Innovators: The Altair Enlighten Award mehr
Seit über 30 Jahren bietet Altair führenden Unternehmen aus aller Welt nun bereits seine Lösungen und seine Erfahrung für den Leichtbau an. Mit dem Altair Enlighten Award® werden nun die besten Leistungen im Bereich automobiler Leichtbau ausgezeichnet. Der Award fördert neue Ideen und inspiriert Ingenieure, führende Industrieunternehmen, Lehrkörper, Studenten und die Öffentlichkeit mit innovativen, leichten und nachhaltigen Produkten. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, für ihre Ideen im Bereich Leichtbau und zur Erreichung von Emissionszielen, internationale Anerkennung zu erhalten. In dieser Präsentation stellen wir die Gewinner aus 2018 vor und laden Sie ein, Ihre Beiträge für den Enlighten Award 2019 einzureichen.
  • General Motors, for the 2019 Chevrolet Silverado
  • BMW, for the i8 Roadster 3D printed metal roof bracket
  • Asahi Kasei, U.S. Steel and Sika Automotive, for their innovative materials and optimized designs
  • American Axle & Manufacturing, for their unique integration of materials and technologies
Referent: Richard Yen | Altair Engineering, Inc.

Richard Yen ist seit über 30 Jahren bei Altair tätig und leitet dort derzeit das Global Industry Verticals Team mit Spezialisierung auf das Automobilsegment. Das Team ist verantwortlich für die Identifikation der wichtigsten Trends, Herausforderungen und Anforderungen der Industrie sowie für die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie. Dazu gehört auch die Optimierung von Geschäftsprozessen durch eine strategische Ausrichtung der Altair Technologien, um das Potenzial voll auszuschöpfen und unseren Kunden einen einzigartigen Mehrwert zu bieten. Richard Yen bekleidete bei Altair verschiedene Führungspositionen, darunter im Produkt- und Projektmanagement von Altairs Flaggschiff-Software Suite für Modellierung und Visualisierung, im operativen Consulting, im Bereich Business Development sowie in globalen Automobil-Exzellenzzentren. Außerdem hatte er, im Rahmen der Geschäftsausweitung Altairs, Auslandseinsätze in Japan, im Großraum China, in der asiatisch-pazifischen Region und später in Europa. Herr Yen hat 1988 an der University of Michigan, Ann Arbor, seinen Master in Maschinenbau gemacht.

Referent: Bernd Fuhrmann | Sika Automotive AG
Referent: Jose Bautista | Sika Automotive AG
Referent: Yogesh Kumar | Asahi Kasei Europe GmbH

Yogesh Kumar is an experienced simulation engineer, currently working as a technical service engineer at AKEU. He is responsible for providing simulation support such as MoldFlow, FEA, Design Optimization, metal-to-plastic replacement to European customers. Previously, Yogesh has worked as a simulation engineer for an Automotive supplier in Nuremberg. He graduated from Friedrich–Alexander University Erlangen-Nuremberg with a master's degree in Computational Engineering. Before that, he has also done masters in manufacturing & automation in India.

16:10 Uhr
Kaffeepause, Meet & Talk und Standbesuch der Altair- Enlighten-Award-Gewinner 2018

Produktion

16:40 Uhr

Produktion
Referent: Jürgen-Werner Becke (Chairman) | Volkswagen Aktiengesellschaft

Leiter PMT-F/V Fertigungsverfahren und neue Werkstoffe

16:40 - Leichtbaupotentiale durch den Einsatz von ultrahochfesten, abmessungsreduzierten Verbindungselementen am Beispiel eines Radträgers mehr
Ein von KAMAX entwickeltes Werkstoffkonzept für Verbindungselemente, vereint hohe Zugfestigkeiten mit extrem hoher Zähigkeit und Duktilität. Mit diesem Konzept werden Festigkeitsklassen bis 17.8U erreicht. Durch diese hohen Festigkeiten der Verbindungselemente ergeben sich Potentiale für Downsizing und Leichtbau nicht nur an den Verbindungselementen selbst, sondern auch an den verspannten / umliegenden Bauteilen (beispielsweise durch Strukturoptimierung). In Fahrwerksanwendungen können Verbindungselemente mit der Festigkeitsklasse 15.9U um eine Größe (z.B. von M14 auf M12) reduziert und somit signifikant an Gewicht eingespart werden. Die Auswahl von ultrahochfesten Verbindungselementen kann zu einer Reduzierung der benötigten Anzahl von Verbindungselementen führen, wodurch zusätzlich Einsparungen bei der Zykluszeit (Montagezeit) realisiert werden können. Weitere Vorteile ergeben sich bei Bauraumrestriktionen und bei der Vermeidung eines Upsizings des Verbindungselementes aufgrund erhöhter Klemmkraftanforderungen.
Referent: Matthias Becker | KAMAX Automotive GmbH

Seine berufliche Laufbahn begann Matthias Becker mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker (Fachrichtung Betriebstechnik) bei der Deutschen Bundesbahn. Nach abgeschlossener Berufsausbildung und Wehrdienst folgte eine Weiterbildung zum staatl. geprüften Techniker (Fachrichtung Maschinenbau). Im Anschluss wechselte er zu KAMAX in den Bereich der Forschung und Entwicklung. Über den Bereich der Anwendungstechnik entwickelte er sich im Unternehmen zur heutigen Position im Produktmanagement. Herr Becker ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes.

17:00 - Zerspanungslösungen zur Produktion von Batteriekästen aus stranggepressten Aluminiumprofilen (Leichtbaustrukturelemente für die Elektromobilität) mehr
Zur Zerspanung von Aluminiumstrukturteilen eignen sich schnellere und kostengünstigere Fertigungslösungen die auch ohne Schwallkühlung auskommen.
Die trockene Zerspanung mithilfe dieser Lösungen stellt jedoch komplexe Bedingungen an die einzelnen Baugruppen eines Bearbeitungszentrums. Besonders hinsichtlich der minimal notwendigen Steifigkeit der Antriebe, der Spindel sowie des Portals und der Führungen muss die Maschine im Vorfeld optimal ausgelegt sein. Dies kann durch komplexe Simulationen im Vorfeld genau berechnet werden. Der Bearbeitungsprozess wird weiterhin besonders stark durch die verbaute Spindel, das Werkzeug sowie eine Kühlung durch MMS oder besondere Mediumverteiler beeinflusst. Darüber hinaus ist die Auswahl und vorherige Simulation der Frässtrategie entscheidend für die Bearbeitungsqualität und -geschwindigkeit.
Referent: Dipl.-Ing. Jochen Rühl | Reichenbacher Hamuel (Scherdel Siment)

Reichenbacher Hamuel (Scherdel Siment)

17:20 - Dünnwandiger Aluminium-Strukturguss für Karosserie- und Fahrwerksteile mehr
Ausgehend von sich wandelnden Anforderungen an die Geometrie und das Gewicht von dünnwandigen Aluminium Strukturgussteilen wird die Vorgehensweise zur Produktion der Gussteile für den konventionellen Niederdrucksandguss und auch für den Einsatz der additiven Fertigung von Dandformen und Kernen dargestellt.
Referent: Dr. Joachim Gundlach | Grunewald GmbH & Co. KG

Studierte an der RWTH Aachen und promovierte an der TU Magdeburg im Bereich Fachdidaktik der Gießerei-Technik und hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Instituten Forschungsprojekte im Bereich der Gusstechnik durchgeführt, u.a. im Hybridguss.
1986 – 2001 Projekt- und Vertriebsleiter bei der RWP GmbH im Bereich der numerischen Gießsimulation
Seit 2001 Projektleiter und Leiter des Vertriebs bei Grunewald in Bocholt.
Seit 2016 Lehrbeauftrager an der Universität Siegen und der Westfälischen Hochschule mit der Vorlesung „Leichtbau mit Guss“

Materialien I

16:40 Uhr

Materialien I
Referent: Dr. Jürgen Wesemann (Chairman) | Ford Research & Advanced Engineering Europe

Jürgen Wesemann studierte Physik in Marburg und Bonn und schloss das Studium 1991 mit einer Diplomarbeit am Institut für Physikalische Chemie der Universität Bonn ab. Anschließend forschte er am Max-Plank-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf über intermetallische Legierungen. 1996 promovierte Herr Wesemann an der Technischen Universität Clausthal zum Doktoringenieur. Seit 1997 arbeitet er in der Forschung und Vorausentwicklung von Ford Europa. Herr Wesemann ist Technischer Leiter Materialkonzepte und für die Abteilung Vehicle Technologies & Materials zuständig.

16:40 - Magnesium Leichtbau in dynamisch belastetem E-Bike Antrieb mehr
Im wachsenden E-Bike Markt spielt das Gewicht der Antriebseinheit eine immer wesentlichere Rolle. Trotz stetig steigender Leistung und hohen mechanischen Beanspruchungen ist es notwendig, Gehäuse und Getriebekomponenten im Leichtbau auszuführen. Am Beispiel eines Magnesiumgehäuses werden Möglichkeiten und Grenzen einer Leichtbaukonstruktion bei dynamischen Belastungen im E-Bike Einsatz dargestellt.
Referent: Christian Becker | Brose Antriebstechnik GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Berlin

Brose Antriebstechnik GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Berlin

17:00 - New hot rolled steel grades for the future architecture of EV platforms mehr
Due to the legislative trend on reducing tailpipe emissions more and more electrical vehicles are entering the market. Also for these type of cars weight reduction will play a role and safety requirements should be met. However the position of the heavy weight battery and the disappearance of the combustion engine in the front will have a major impact on the body structure. The heavy weight battery will cause a larger impulse in crash. No engine in the front will result in a shorter front structure. This results in a much shorter intrusion distance that must absorb a higher crash energy. This can be met by increasing the gauges of the crash absorbing elements. This opens opportunities for hot rolled material. In this presentation new hot rolled steel grades will be introduced up to 1000 MPa strength level that are well suited for carbody applications in order to meet crash requirements.
Referent: Dr. Chris Lahaije | Tata Steel

M.Sc. Physics, Technical University of Eindhoven PhD Physics, Free University of Amsterdam Experiences Hoogovens/Corus/Tata Steel: • Material characterization of steel • Project coordinator for aluminium body sheet (ABS) development program • Knowledge group leader of aluminium metallurgy • Representative of Corus within SLC project (SuperlightCar). EU 6th framework project • Representative Tata Steel in WorldAutoSteel consortium. • General activities nowadays concern lightweight steel solutions through customer engineering activities for Automotive

17:20 - Grün gewinnt – der Einsatz von Leichtbauteile aus Biofaserverbundwerkstoffen im Motorsport mehr
Leichtbau im Automotive-Bereich wird immer wichtiger. Um dabei den Carbon-Footprint nachhaltig zu verringern, ist es wichtig, Lösungen aus endlichen Ressourcen wie Carbon und Glasfasern durch möglichst umweltschonende Alternativen zu ersetzen. Mit dem neuen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport wurde im Januar 2019 erstmals ein Rennfahrzeug vorgestellt, in dem Türen und Heckflügel serienmäßig aus Biofaserverbundwerkstoffen gefertigt sind. Die Teile wurden im Rahmen eines F&E-Projekts von Porsche und dem Fraunhofer WKI unter Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe konstruiert und in den Rennfahrzeugen von Four Motors unter härtesten Bedingungen auf dem Nürburgring getestet.
Referent: Thomas von Löwis of Menar | Four Motors GmbH

Thomas von Löwis of Menar war von 1987 bis 1992 als Fahrer in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) aktiv. Seit 2003 startet er gemeinsam mit Smudo von den Fantastischen Vier mit verschiedenen selbst konfigurierten Bioconcept-Cars bei der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24h-Rennen am Nürburgring. Als grüner Pionier nimmt er eine Vorreiterrolle im Motorsport ein und arbeitet mit seinen Partnern stets an der Entwicklung und Weiterentwicklung nachhaltiger Hochleistungstechnologien im Automotive-Bereich.

17:40 Uhr
Meet & Talk und Besuch der Leichtbau-City
18:00 Uhr
Ende des ersten Veranstaltungstages
19:30 Uhr
Exklusives Gipfeltreffen im Bürgerbräu Würzburg mehr
Bürgerbräu
Kultur- & Kreativzentrum

Frankfurter Straße 87
97082 Wüzburg

Anfahrt: www.buergerbraeu-wuerzburg.de/kontakt-mehr/anfahrt.html 

Mittwoch, 27. März 2019

08:45 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Leichtbau-City
08:55 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Rainer Hoffmann | carhs gmbh

Geschäftsführer

09:00 Uhr
Lightweight construction in urban vehicles mehr
The vehicle of the future is electrified, digitally networked, often drives highly automatically and can be shared with other users. Manufacturers implement segment and market-specific lightweight design strategies in these vehicles. Due to the increasing demands for efficient use of resources, lightweight design know-how and materials competence remain strategic levers that will ensure cost-effective production for the technology leaders.
EDAG uses verified simulations to show that lightweight design continues to make sense in urban electric vehicles from an energy perspective. A weight reduction of 100 kg saves around 4-5% of the drive energy requirements in real-life applications. This makes it possible to install smaller batteries without shortening the range of the vehicle. A scalable floor assembly for electric vehicles that ensures low market access was developed as the starting point for collaboration with new market players and for internal research purposes. In the future, it will be possible to implement new carbon-based concepts with the aid of the recycling economy in order to achieve sustainability for the entire product lifecycle. These are ideally suited to vehicles for car sharing.
Referent: Dr.-Ing. Martin Hillebrecht | EDAG Engineering GmbH

seit 2016: Head of Innovation & Leiter CC Leichtbau, Werkstoffe und Technologien (in Personalunion)
2008 - 2015: Leiter Competence Center Leichtbau, Werkstoffe und Technologien EDAG Engineering GmbH
2004 - 2007: Head of Project Management und CRO EDAG SARL, Frankreich
2000 - 2003: Assistent des Vorstandssprechers EDAG, Fulda
1995 - 1999: Wiss. Mitarbeiter am Institut für Schweißtechnik der Technischen Universität Clausthal. Geschäftsführer SFB 362 „Fertigen in Feinblech“.
1988 - 1994: Maschinenbau-Studium an der TU Clausthal

Referent: Michael Schäfer | EDAG Enginnering GmbH

Meilensteine:
Seit 2016: EDAG, Projektmanager, Body Engineering & Gesamtfahrzeug; Standort Fulda
2013-2016: EDAG, Teamleiter, Rohkarosserie Türsysteme; Standort Neckarsulm
2010-2012: EDAG, Teamleiter, Rohkarosserie Türsysteme, Package und Konzepte; Standort Rüsselheim
2007-2010: EDAG, Arbeitspaketverantwortlicher / Konstrukteur Rohkarosserie Türsysteme, Exterior ; Standort Fulda
2003-2007: Maschinenbau-Studium Schwerpunkt Fahrzeugtechnik an der FH Würzburg-Schweinfurt
(Studium mit vertiefter Praxis bei EDAG)
1999-2003: EDAG, Konstrukteur; Standort Rüsselheim
1994-1999: WOCO Industrietechnik GmbH
Themenschwerpunkte: Elektrifizierte Karosseriestruktur; Materialmischbaukarosserie; Vor- und Serienentwicklung Rohkarosserie, Türsysteme, Exterior

Referent: Stefan Caba | EDAG Engineering GmbH

milestones of Career (excerpt)
Since 08/17: Project Leader for lightweight technologies
research projects: FiberEUse, CustoMat_3D, etc.
01/15 - 08/17: Group Leader for lightweight technologies
Technische Universität Ilmenau, Department of Mechanical Engineering
04/12 - 12/14: Scientific Assistance
Technische Universität Ilmenau, Department of Mechanical Engineering
09/11 - 09/10: Masterthesis
Composcience GmbH, Darmstadt
09/07 - 09/10: Dual Student
Woco Industry Technologies GmbH, Bad Soden-Salmünster

09:25 Uhr
Innovative Ansätze für die Gestaltung, Auslegung und Fertigung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile mehr
Für Faserverbundbauteile mit Endlosfasern werden neue Gestaltungsprinzipien, effizientere Auslegungsmethoden und innovative Fertigungstechnik vorgestellt. Konsequente Anwendung führt zu leichteren, steiferen und festeren Faserverbundbauteilen, besserer Werkstoffausnutzung, geringerem Gewicht, weniger Bauteilverzug, geringerem Verschnitt und einer vereinfachten Ablagetechnik der Einzellagen. Die Methoden eignen sich für Herstellprozesse wie RTM, Nasspressen oder die Verarbeitung von Prepregs. Die Verfahren wurden von einem Team um Prof. em. Stephen W. Tsai von der Stanford University entwickelt, zum Patent angemeldet und werden von einem internationalen Forschungs- und Industriekonsortium weiterentwickelt und international verbreitet.
Referent: Prof. Dr.-Ing. Klemens Rother  | Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München

- Studium für Maschinenbau an der Fachhochschule München, Mechanik und Biomechanik an der Michigan State University, Promotion an der Universität Dortmund
- 22 Jahre Industrietätigkeit in verschiedenen verantwortlichen Positionen für Strukturintegrität von Schnellbahnsystemen (TRANSRAPID), Entwicklung von Druckgeräten sowie Berechnungsdienstleistung
- seit 2008 Professor an der Hochschule München
- lehrt und forscht in den Bereichen Mechanik, Strukturintegrität, Leichtbau, CAE-Methoden und Konzeptentwicklung mechanischer Strukturen
- Leiter des Masterstudiengangs Computational Engineering
- Beratung und Seminare (RoterCONSULT)

09:50 Uhr
Start-up-Campus mehr

Kurz-Präsentationen der Unternehmen und Diskussion


Referent: Prof. Dr.-Ing. Klemens Rother  | Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München

- Studium für Maschinenbau an der Fachhochschule München, Mechanik und Biomechanik an der Michigan State University, Promotion an der Universität Dortmund
- 22 Jahre Industrietätigkeit in verschiedenen verantwortlichen Positionen für Strukturintegrität von Schnellbahnsystemen (TRANSRAPID), Entwicklung von Druckgeräten sowie Berechnungsdienstleistung
- seit 2008 Professor an der Hochschule München
- lehrt und forscht in den Bereichen Mechanik, Strukturintegrität, Leichtbau, CAE-Methoden und Konzeptentwicklung mechanischer Strukturen
- Leiter des Masterstudiengangs Computational Engineering
- Beratung und Seminare (RoterCONSULT)

10:50 Uhr
Kaffeepause, Meet & Talk, Besuch des Start-up-Campus
11:20 Uhr
Impact of electrification on aluminum content per vehicle mehr
Electro-mobility is a game-changer in many respects and it is important to understand the impact that the conversion to electrification has on the key materials and the forming process involved. Electrification solutions undoubtedly adds mass to a vehicle and using the right lightweight materials enables offsets to achieve better range. A fundamental shift in the types or form of materials can leave current suppliers vulnerable if not aligned with required transitions. DuckerFrontier - previously well-known as Ducker Worldwide - has analyzed the changes that can be expected in select components, highlighting high-level results to ultimately help your strategic planning efforts.
Referent: Hélène Wagnies | DuckerFrontier

Managing Director within DuckerFrontier (previously Ducker Worldwide), Hélène Wagnies heads the EMEA Automotive and Materials practice. Building upon a 15-year experience in bespoke B2B market research and consulting, Ms. Wagnies is dedicated to advise international clients in their growth strategy.

11:45 Uhr
Leichtbau und Elektromobilität mehr
Elektromobilität bietet die Gelegenheit, Grund-Konzepte von Fahrzeugstrukturen zu überdenken, um Gewicht einzusparen oder Entwicklungsziele auszutarieren. Eine Gewichtsreduktion ist jedoch nur realisierbar, wenn Entwicklungs- und Kostenziele eingehalten oder angepasst werden. Simulationsgetriebene Entwicklung und multiphysikalische Optimierung ermöglicht es, Gewicht, Kosten und technische Ziele bei Konstruktionsänderungen effizient zu untersuchen.
Der Vortrag zeigt die multiphysikalische Optimierung eines E-Motors für die Automobilindustrie und wie ein multiphysikalischer Konstruktionsprozess verallgemeinert werden kann, um diesen auch bei anderen Entwicklungszielen anzuwenden und/oder OEM Anforderungen zu entsprechen.
Referent: Dr. Lars Fredriksson | Altair Engineering GmbH

Dr. Lars Fredriksson ist bereits seit 1996 für Altair in verschiedenen Positionen in Schweden und Deutschland tätig. Derzeit ist er Vice President - Simulation Driven Innovation und sitzt in Altairs deutschem Hauptsitz in Böblingen.
Er hat seinen M.Sc. (Civilingenjör) 1989 an der Universität Linköping absolviert, sein Doktortitel im Bereich Maschinenbau, Solid Mechanics wurde ihm 1996 ebenfalls von der Universität Linkköping verliehen.

12:10 Uhr
Mittagspause, Meet & Talk, Besuch der Leichtbau-City

Engineering

13:20 Uhr

Engineering
Referent: Heinrich Timm (Chairman)  | Mitglied des Vorstands CCeV

Heinrich Timm, Jahrgang 1947, studierte Fahrzeugtechnik in Hamburg. 1972 startete er seine Berufslaufbahn bei der Audi AG in Ingolstadt als Entwickler für Gesamtfahrzeugkonzepte. - 1972 Konstrukteur Gesamtfahrzeugkonzepte - 1977 Gruppenleiter Vorentwicklung Aufbau Seit 1980 nahm er im Audi Management folgende Leiterstellen ein: - 1980 Leiter Vorentwicklung Aufbau - 1982 Leiter Konzeptentwicklung und Grundlagen - 1994 Technischer Projektleiter Audi A3 - 1996 Leiter Technische Projektleitungen der A-Reihe - 1998 Leiter des Bereiches „ Technische Projektleitungen Audi TE “ - 2003 Leiter des Bereiches „ Audi Leichtbau-Zentrum „ - 2003 bis 2007 Audi Gesamtprokura - 2011 & 2012 Audi Technologie Netzwerke 2007 bis heute Mitglied des Vorstands Carbon Composites e. V. 2013 bis heute Technology Advisory Board Funktionen Auszeichnungen: 1996 zeichnet ihn ALCOA in Pittsburgh, Pennsylvania, USA, für die ASF Entwicklung mit dem „AWARD FOR TECHNICAL EXCELLENCE“ aus. 1997 zeichnete ihn die Universität Wien als maßgeblichen Erfinder und verantwortlichen Entwickler des Audi Space Frame (ASF) mit dem Prof. Ferdinand Porsche Preis aus. 2008 zeichnet das Europäische Patentamt ihn und sein Team als „European Inventor of the Year 2008 – Kategorie: Industrie“ aus. Er ist Miterfinder bei 99 Patenten 2009 zeichnet ihn der VDI mit der Benz-Daimler-Maybach-Ehrenmedaille in Anerkennung seiner außergewöhnlichen Ingenieurleistungen bei der Entwicklung neuartiger Karosseriebaukonzepte und deren Umsetzung in die automobile Serienproduktion aus Engagements: - Leitungs- und Beiratsfunktionen für Leichtbaukonferenzen - Engagements in sozialen, kirchlichen Bereichen

13:20 - Virtual Manufacturing and Performance Coupling –
A General Approach for Endless Fibre Reinforced Plastics mehr
Due to their superior strength to density ratio fibre reinforced plastics (FRP) provide a high performance for energy dissipating parts and are consequently ideal for lightweight design for crashworthiness. However, due to the complex inner structure of FRP parts the prediction of the mechanical behaviour in simulation under crash loading is still challenging. Using multi-scale approaches taking into account different level of information, like micro-scale and meso-scale offer new possibilities but also provide new challenges. How to get a proper virtual model of the complex fibre architecture on meso-scale? How to identify predictive mechanical properties on micro-scale?
Therefore, this presentation will demonstrate a general modular concept for the derivation of the complex inner fibre structure of FRP based on manufacturing simulation and the determination of fracture curves using virtual testing on micro-scale. The latter is subsequently used to determine the parameters of PUCK’s law for inter-fibre fracture. Finally, the two approaches are combined to demonstrate the potential of a multi-scale-approach for a filament wound tube under axial crash loading by comparing the results obtained by simulation with experimental data. In addition, it will be shown how the approach can be used to represent various manufacturing processes i.e. braiding or different base materials.
Referent: Peter Ullrich | ESI GmbH

- Study of Mechanical Engineering in Germany (FH Schweinfurt und Ruhr-Universität Bochum)
- Rope Testing Centre, Deutsche Montan Technologie (4 years) - AUDI AG (13 years) Technical Development (Simulation Methods, Car Safety Department) - ESI Group, Product Manager Virtual Performance Solution (VPS) (15 years) - Since 2018 ESI GmbH, Technical Manager Virtual Performance

13:40 - Potential der additiven Fertigung richtig nutzen – Effiziente Auslegungsmethoden für erfolgreiche Bauteile mehr
Gitterstrukturen werden in der additiven Fertigung bisher meist als technologische Notwendigkeit in Form von Stützstrukturen gesehen. Sie bieten darüber hinaus aber auch ein großes Potential zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der additiven Struktur. Um dieses Potential auszuschöpfen wurde am Leichtbau-Zentrum Sachsen eine effiziente Methodik entwickelt, die erstmals die Berücksichtigung und verlässliche Auslegung örtlich veränderlicher Gitterstrukturen erlaubt und somit additiv gefertigte Strukturen mit signifikant besserem Tragverhalten ermöglicht.
Referent: Dr.-Ing. Thomas Heber | LZS GmbH

2001-2007: Studium Maschinenbau/Vertiefungsrichtung Leichtbau an der TU Dresden, Abschluss als Diplom-Ingenieur
2007-2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden
2011: Promotion zum Dr.-Ing.
seit 2011: Geschäftsführer der Abteilung CC Ost des Carbon Composites e.V.
seit 2017: Geschäftsführer der Fachabteilung CC BAU des Carbon Composites e.V.
seit 2019: Geschäftsführer der Carbon Composites Leichtbau gGmbH (AiF-Forschungsvereinigung)
seit 2016: Sales Manager bei der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH

14:00 - 80/20-Topologieoptimierung mehr
Das Problem ist alt: Der Ingenieur richtet den Fokus auf die Konstruktion, muss die Funktion erfüllen und benötigt mehr Material. Der Kaufmann richtet den Fokus auf die Kosten, muss im Wettbewerb bestehen und besteht auf weniger Material. Also ein Dauerstreit. Was tun?
Machen Sie Topologieoptimierung. So finden Sie im Spannungsfeld zwischen der Lasteinleitung (= Actio) und der Lastaufnahme (= Reactio) die hochbeanspruchten Bereiche, verstärken diese und erfüllen die Tragfunktion. Mehr noch: Sie finden auch die arbeitsscheuen Bereiche, eliminieren diese und befreien die Konstruktion vom Materialballast. Damit nähern Sie sich mit großen Schritten dem technisch-wirtschaftlichen Optimum.
Was erwartet Sie in diesem Vortrag? Sie lernen eins: das regierende Prinzip der Topologieoptimierung!
Referent: Alexander Brunner | Boge Rubber & Plastics Group

Berechnungsingenieur bei BOGE Rubber & Plastics

Materialien II

13:20 Uhr

Materialien II
Referent: Dr.-Ing. Martin Hillebrecht (Chairman) | EDAG Engineering GmbH

Dr.-Ing. Martin Hillebrecht verantwortet seit 2008 das Competence Center Leichtbau, Werkstoffe und Technologien bei EDAG und somit auch das Innovationsmanagement zum Thema. Herr Dr. Hillebrecht trat nach Maschinenbaustudium und Promotion an der Technischen Universität Clausthal im Jahr 2000 als Vorstandsassistent in die EDAG ein und durchlief anschließend verschiedene Funktionen in der Fahrzeugentwicklung. Er vertritt das Thema auch in namhaften Netzwerken und Arbeitskreisen, z.B. im Carbon Composite e.V., dem Automobilindustrie Leichtbaugipfel, der ATZ Werkstoffe im Automobil sowie dem CVC Südwest. Als Beiratsmitglied wirkt er am Institut für Verbundwerkstoffe Kaiserslautern sowie des Exzellenz-Clusters MERGE, Chemnitz. In den letzten Jahren wurden die ein oder anderen Beiträge mit Innovationspreisen bedacht, z.B. TOP 100 Innovatoren im Mittelstand (2014), Materialica Award Gold in der Kategorie C02 (2013), Hessen Champion im Bereich Innovation (2014) und Jobmotor (2015). EDAG ist ein unabhängiges Entwicklungsunternehmen für die Automobilindustrie. Das Unternehmen bedient führende nationale und internationale Fahrzeughersteller sowie technologisch anspruchsvolle Automobilzulieferer mit einem globalen Netzwerk von 57 Standorten auf der ganzen Welt. EDAG bietet Ingenieurdienstleistungen in den Segmenten Design Concepts, Body Engineering, Vehicle Integration, Electrics/Electronics und Production Solutions. Diese durchgängige Prozesskette erlaubt es EDAG, ihre Kunden von der ursprünglichen Idee zum Design über die Produktentwicklung und den Prototypenbau bis hin zu schlüsselfertigen Produktionssystemen zu unterstützen. Die EDAG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 634,7 Millionen Euro und beschäftigte zum 30. September 2015 beschäftigte EDAG 8,063 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildenden) in 19 Ländern.

13:20 - Leichtbauanwendungen im Fahrwerk mehr
Nowadays, several metal parts of the vehicle has been already replaced by their composite material version and now we believe it is time for chassis components to give their contribution as well.
This has steered the Magneti Marelli’s choices along two main stands for composite materials: parts realized through injection molding of thermoplastic - mainly PA or PPA resin - reinforced with short fibers, and the molding compression of thermoset pre-preg - mainly vinyl ester resin - reinforced with a fiber length between one or two inches (chopped fibers).
Magneti Marelli is widely experimenting these processes to replace their suspension structural parts with their lightweight counterparts.
Referent: Marco Goia | Magneti Marelli

- 1998 : MASTER DEGREE IN AERONAUTICAL ENGINEERING, final thesis title ”Postbuckling behaviour of Carbon fiber-epoxy stiffened wing panel” at Politecnico di Torino
- 1999-2000: Structural analyst at UTS COMAU Engineering – non linear analysis and topological optimization of car and truck bodies
- 2001-2002: GECI France (Toulouse) – as Structural engineer for aircraft fuselage
2002 – 2011: MAGNETI MARELLI SUSPENSION SYSTEMS – Project Manager for several programs (mainly for Alfa Romeo and BMW)
2012 – 2013: Chief Technical Officer of MAGNETI MARELLI SUSPENSION TALBROS CHASSIS SYSTEMS (JV in India)
- 2014 – 2018: MAGNETI MARELLI SUSPENSION SYSTEMS as Product Development Director (entire R&D perimeter, including Innovation / Lightweighting and composite materials projects)
- 2019 on : MAGNETI MARELLI RIDE DYNAMICS as Product Development Director (grouping the previous Business Line of Suspension Systems and Shock Absorbers)

13:40 - Composite-Sandwich Technologie zur Gewichtsreduktion im Automobilbau mit sehr kurzer Zykluszeit mehr
Die Kombination von faserverstärkten Decklagen mit einem leichten Schaumkern verbindet hohe Festig- und Steifigkeit mit niedrigem Bauteilgewicht. In der Verarbeitung ist es jedoch alles andere als einfach, anisotrope FVK-Werkstoffe mit leichten und kostengünstigen Schäumen zu verbinden. Ein abgestimmtes Werkstoffsystem macht die Verarbeitung im Hochdruck-Harzinjektionsverfahren nun bei niedrigen Temperaturen und Drücken sowie kurzen Zykluszeiten möglich.
Referent: Hannes Eggenschwiler | 3A Composites Airex AG

Arbeitet seit 2016 bei Airex AG als Projektingenieur im Bereich Anwendungstechnik für Kernmaterialien in Sandwichstrukturen Davor 3 Jahre bei GE Renewable Energy als Entwicklungsingenieur für elektrische Isolationen von Generatoren auf Composite Basis und 4 Jahre bei Von Roll in der Entwicklung von elektrischen Isolationsmaterialien Ausbildung an ETH Lausanne mit Abschluss als Master of Science in Materialwissenschaften

14:00 - Total Materia, entdecken Sie unsere neue Werkstoffwelt! mehr
Die Vorstellung stellt die Funktionalität der Total Materia-Datenbank aus der Perspektive der Optimierung von Eigenschaften, wie auch Gewicht, durch geeignete Auswahl von Werkstoffen dar. Während kurz andere Aspekte der Datenbank erwähnt werden, die darauf abzielen, der globalen Ingenieursgemeinschaft die Werkstoffeigenschaften zu liefern, die für fortgeschrittene technische Berechnungen und Simulationen benötigt werden, beschreibt dieser Aufsatz Möglichkeiten zum Vergleich und zur Analyse von Werkstoffeigenschaften und deren Verhältnis, insbesondere normalisiert mit Dichte und Gewicht. aus Tausenden von diversifizierten Werkstoffen. Dieser Werkstoffauswahlprozess kann durch verschiedene Integrationsmechanismen, für den neuesten VDA-Standard, den Werkstoffdatenaustausch in der Automobilindustrie, als Bestandteil des Design-CAE- und allgemeinen Engineering--Workflows strukturiert werden.
Referent: Dipl.-Ing. Petros Michos | Key to Metals AG

1. Master Vermessungswesen und Geodäsie (TU Thessaloniki/Griechenland)
2. Nach langjähriger Erfahrung im Bereich der Ingenieursdienstleistungen, Übergang zum Kundenservice und technischen Vertrieb.
3. Seit 2016 im technischen Vertrieb als Vertriebsleiter bei der Key to Metals AG tätig in der aktuellen Position des Vertriebsleiters für den deutschsprachigen Markt (DACH) und mit Hauptprodukt die Total Materia Werkstoffdatenbank aber auch andere Lösungen im Rahmen von Datenverwaltung und Software für Ingenieure. Hauptaufgaben sind der Vertrieb, die Kundenbetreuung und das entsprechende Accountmanagement.

Vorstellung

14:20 Uhr

Vorstellung des Partnerprojekts „Ultraleichtbau-Sitz“ (Machbarkeitsstudie)
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Rainer Kurek (Chairman) | AUTOMOTIVE MANAGEMENT CONSULTING GmbH

Geschäftsführer

14:25 - xFK-in-3D – Step Change im Ultra-Leichtbau mehr
Der Leichtbau wird vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um NOx-Emissionen, alternativen umweltfreundlichen Fahrzeugkonzepten und dem Ruf nach Ressourcenschonung vom Endkunden zunehmend als erstrebenswerter Kundenmehrwert empfunden. Die Machbarkeitsstudie um den Leichtbausitz folgt diesem aktuellen Trend und nutzt dabei die bionisch inspirierte Prozesstechnologie xFK-in-3D, die durch kraft- und spannungsorientierte ultraleichte Strukturen gekennzeichnet ist. Eine weitere große Herausforderung des Projekts liegt in einem Step Change in der strategischen Geschäftsfeldentwicklung, die ein ganzheitlich systemisches Verständnis der Wertschöpfungskette erfordert.
Referent: Dr.-Ing. Claus Bayreuther  | AUTOMOTIVE MANAGEMENT CONSULTING GmbH

Claus Georg Bayreuther, Bauingenieur, ist seit 2016 für die AMC tätig und leitet dort seit Dezember 2018 den Fachbereich Leichtbau. In seiner beruflichen Tätigkeit war er in verschiedenen Führungsaufgaben vornehmlich im Bereich Berechnungen und Simulationen für namhafte EDL-Unternehmen der Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie tätig. Er verfügt über ein langjähriges profundes und interdisziplinäres Fachwissen im Leichtbau, welches er u.a. in Seminartätigkeiten und als mehrjähriger Hochschuldozent weitergibt.

14:50 - Leichtbau-Technologien und -konzepte im Werkzeug- und Anlagenbau mehr
Im Partnerprojekt Ultraleichtbausitz wurde ein Hardware Prototype eines Ultraleichtbausitzes mit einem Gesamtgewicht von rund 10 kg komplett neu entwickelt.
Im Rahmen des 7-monatigen Projekts erarbeiteten die Initiatoren ALBA tooling & engineering, csi entwicklungstechnik und AMC gemeinsam mit weiteren Partnern 3D|CORE, Robert Hofmann GmbH, LBK und covestro den virtuellen und Hardware-Prototypen.
Der Ultraleichtbau dieses Konzepts basiert auf dem konsequenten Einsatz neuester Technologien. Neuartige Fertigungs- und Werkzeugtechnologien für Faservliese wurden entwickelt. Zusätzlich wurde ein neuartiges Werkzeugkonzept für einen hybriden Carbonfaserverbund-Leichtbau auf Einzelsträngen (über xFK in 3D) und für Leichtbau- Sandwichverkleidungsteile konzipiert. Abgerundet wird das Konzept durch den Einsatz von Metall- und Kunstoff-3D-Druck sowie nachhaltigem und hoch wärmeleitfähigem Sitzbezugsstoff.
Referent: Michael Janz | Alba Tooling & Engineering

Arbeitet bei Alba tooling & engineering GmbH im Bereich Forschung und Entwicklung und Projekt Management. Als Spezialist für die Weiterentwicklung und Optimierung von Anlagen zur Herstellung für Faserprodukte forscht er nach alternativen Produktionsmitteln, er ist für mehrere Patentanmeldungen verantwortlich.

15:15 - Umweltverträgliche thermoplastische Epoxid Prepregs mit strukturierten Sandwichkernen – die schnelle und kostengünstige Alternative mehr
Intralaminar verstärkende Schaumkerne in Verbindung mit thermoplastischen Matrix Systemen und einem standardisiertem Faseraufbau ergeben high Performance Bauteile. Diese aktuelle Materialkombination und die optimale Zusammenarbeit in der flexiblen Supply Chain ermöglichen es in kürzester Zeit, funktionstüchtige Serien- und seriennahe Bauteile zu erzeugen. Diese Bauteile können, inklusive der sich ergebenen Anpassungen, nach der Erprobung in die Serie übernommen werden. Kurze Verarbeitungszeiten, geringer Investitionsaufwand und eine hohe Nachhaltigkeit kennzeichnen dieses System.
Referent: Fritz M. Streuber | 3D|CORE GmbH & Co KG

- Studienabschluss Dipl.-Oec. an der Universität Augsburg
- Price & Waterhouse, Audit, Frankfurt
- Trainee bei Thyssen (Stahl), Höchst und BASF (Polymere)
- Technical Sales Manager, im Bereich Kunststoffe, SULO Eisenwerke Herford
- 1992 Management Buy Out S+G Schad- und Gefahrstoff Sanierungsgesellschaft mbH
- 1999 Gründung des Garagen Start Up Extended Structured Composites mit dem Ziel bezahlbare Composite Systeme zu entwickeln
- 2003 Konstruktion und Bau der ersten Maschine. Start der Produktion der ersten Prototypenproduktion für strukturierte Schaumkerne
- 2013 Bündelung der Composite Aktivitäten der Streuber Gruppe in der 3D|CORE GmbH & Co. KG
- 2014 Inbetriebnahme der neuen Produktion am Standort Herford
- 2017 Entwicklung neuer Strukturen, ausgezeichnet mit dem DAME Award 2017 der METS, Amsterdam

15:40 - #Ultraleichtbausitz – von der Vision über die Mission zur Aktion mehr
Im Partnerprojekt #Ultraleichtbausitz wurde ein Fahrzeugsitzkonzept mit einem Gesamtgewicht von ca. 10 kg komplett neu gedacht. Im Rahmen des 7-monatigen Projekts erarbeiteten zwischen August 2018 und Februar 2019 als Projekt-Gründungspartner der Kunststoff-Fertigungssystem-Spezialist ALBA tooling & engineering, der Fahrzeugentwickler csi entwicklungstechnik und die Managementberatung AMC gemeinsam mit den weiteren Partnern Robert Hofmann GmbH, Covestro, 3D|CORE und LBK Fertigung den virtuellen und Hardware-Prototypen eines Sitzkonzepts. Der Ultraleichtbau dieses Konzepts basiert auf dem konsequenten Einsatz neuester Technologien, wie hybridem Carbonfaserverbund-Leichtbau auf Einzelstrangebene (über xFK in 3D®), neuester Schaum- und Faservliestechnologie, Metall- und Kunststoff-3D-Druck sowie ultraleichtem Schaumkern-Sandwich-Werkstoff.
Referent: Stefan Herrmann | csi entwicklungstechnik GmbH

Stefan Herrmann arbeitet bei der csi GmbH als Projektleiter Integration/Entwicklung Neue Technologien. Dort treibt er in verschiedenen Gewerken wie z.B. Rohbau, Interieur und Exterieur den hybriden Ultraleichtbau, z.B. mittels additiver Fertigung und CAE- sowie softwaregetriebener Entwicklung. Aktuelle Themen betreffen neben Landfahrzeugen z.B. auch UAVs und Mikromobilität. Herr Herrmann studierte als Dualstudent der AUDI AG Maschinenbau an der TH Ingolstadt, sowie Technisches Beschaffungsmanagement. Er forschte als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Ingolstadt im Bereich Strukturmechanik an der Strukturüberwachung von Leichtbaustrukturen der Rohkarosserie im Kraftfahrzeug und reichte vor kurzem seine Dissertation am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden ein. Herr Herrmann hat Erfahrung mit OEMs wie Audi, BMW, Porsche, Daimler und verschiedenen Startups.

16:05 Uhr
Ende des Leichtbau-Gipfel 2019

Platin

Gold

Silber