Programm 2020

Dienstag, 13. Oktober 2020

09:00 Uhr
REGISTER & BUSINESS BRUNCH
09:30 Uhr
WELCOME ON BOARD
DAY 1 | STRATEGY TRACKS


Begrüßung durch Claus-Peter Köth | Chefredakteur »Automobil Industrie«
09:40 Uhr
KEYNOTE – POLITICS | BMWi

Schlüsseltechnologie Leichtbau - Technologie-Transferprogramm des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Referent: Elisabeth Winkelmeier-Becker  | Parlamentarische Staatssekretärin für die Bereiche Europapolitik, Wirtschaftspolitik und Industriepolitik

Geboren am 15. September 1962 in Troisdorf, Nordrhein-Westfalen


Mitglied des Deutschen Bundestages seit 2005 Werdegang

Seit dem 29. November 2019 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

1992 - 2005 Richterin am Amtsgericht

1988 - 1992 Referendariat

1987 - 1988 Verwaltungsangestellte, Deutscher Bundestag

1981 - 1986 Studium der Rechtswissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

10:05 Uhr
ARENA TALK POLITICS & OEMs
Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

10:30 Uhr
OEM STRATEGY | Volkswagen AG

Das Volkswagen Dekarbonisierungs-Programm – Der Weg zu CO2-neutraler Mobilität mehr
Das Volkswagen Dekarbonisierungs Programm beschreibt den Weg zu einer CO2 neutralen Mobilität und ist der Beitrag des Konzerns zum Pariser Klimaschutz Abkommen. Bis 2025 werden wir den CO2 Footprint der Pkw und leichten Nutzfahrzeuge um 30% gegenüber 2015 reduzieren. Dieses Ziel umfasst die CO2 Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Wiege bis zur Bahre. Das Ziel erreichen wir durch konsequente Vermeidung und Reduzierung von CO2 Emissionen, Umstellung auf erneuerbare Energieträger in den Wertschöpfungsketten und Kompensation der nicht vermeidbaren CO2 Emissionen z.B. durch Waldschutz, Wiederaufforstung und Investitionen in erneuerbare Energieträger.
Referent: Dr. Stephan Krinke | Leiter Strategie und Programme im Bereich Nachhaltigkeit| Volkswagen Aktiengesellschaft

Dr. Krinke ist seit 2019 Leiter Strategie und Programme im Bereich der Nachhaltigkeit der Volkswagen AG. Er verantwortet die Entwicklung der Nachhaltigkeits Strategie und die Steuerung des Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsprogramms. Stephan Krinke begann seine Karriere bei Volkswagen in 2000, wo er verschiedene Positionen im Bereich der Forschung und Entwicklung besetzte. Von 2010 bis 2015 war er Leiter Umwelt Produkt. Von 2016 bis 2018 verantwortete er als Leiter Konzern Umwelt den gesamten Umweltschutz im Konzern. Stephan Krinke vertritt den VW Konzern zu strategischen Themen der Nachhaltigkeit in verschiedenen Verbänden und Gremien. Stephan Krinke ist Lehrbeauftragter zu Nachhaltigkeitsmanagement.

10:55 Uhr
OEM STRATEGY | Daimler AG

Digitalisierung als Enabler für Leichtbau - Next Steps mehr
Der Digitale Prototyp 4.0 führt die physischen und virtuelle Welt untrennbar zusammen, erhöht Reifegrad und Robustheit bei kürzer werdenden Entwicklungszyklen und minimiert Hardwarebedarfe. Beim Umformen wurde die digitale Prozesskette weitestgehend geschlossen, aktuelle Aktivitäten fokussieren auf den Strukturguss. Auch Topologie-Optimierungen ermöglichen weiteres Leichtbaupotential. Meist können die Berechnungsergebnisse der Topologie-Optimierung in aktuellen CAD-Systemen nur unzureichend und mit viel Aufwand überführt werden.
Entwickelt und eingeführt wurde ein Workflow, der es ermöglicht, ohne aufwendige Nachmodellierungen, Ergebnisse direkt ins CAD-System zu überführen. Dies reduziert Entwicklungszeiten und generiert optimale, leichte Bauteile. Ebenso gewinnt auch das Thema CO2-Neutralität z.B. in der Herstellung und Verarbeitung sowie das Ressourcenschonung weiter an Bedeutung.
Referent: Dr. Thomas Behr | Leiter Rohbau-Engineering, Materialien & Realisierung | Mercedes-Benz AG

Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart
Promotion im Bereich Werkstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg

Beruflicher Werdegang:
seit 1997 bei Daimler
- von 2004 bis 2007: Direktionsassistent in Konzernforschung & Vorentwicklung, Fahrzeugaufbau, Antrieb und Triebstrang in Untertürkheim
- von 2007 bis 2010: Leiter Technologiemonitoring & Forschungspolitik; Konzernforschung in Böblingen
- von 2010 bis 2016: Leiter Tribologie; Konzernforschung in Ulm
- von 2016 bis 2017: Leiter Karosserietechnologien; Forschung & Vorentwicklung in Ulm/ Sindelfingen
- von 2017 bis 2018: Leiter Hardware & Digital Technologies in Konzernforschung
- seit 01.06.2018: Leiter Rohbau-Engineering, Materialien & Realisierung; Mercedes-Benz Cars Entwicklung, Sindelfingen

11:20 Uhr
MEET & TALK OEMs & BREAK
11:50 Uhr
OEM STRATEGY | Volkswagen AG

Leichtbau in elektrifizierten Fahrzeugarchitekturen mehr
Bei Verbrennungsmotoren ist für Volumenhersteller aktuell der Verbrauch die relevante Fahrleistungsgröße. Bei reinen Elektrofahrzeugen ist es die Reichweite. Leichtbau ist für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor spätesten mit der Einführung der CO2 Strafzahlungen aufgrund der Einsparpotentiale durch geringeren Verbrauch wirtschaftlich. Im Feld der Elektromobilität hingegen konkurriert der Leichtbau bei Elektrofahrzeugen mit den Kosten, die für das entsprechende Reichweitenäquivalent durch zusätzliche Batteriekapazität entstehen. Damit liegt der Schluss nahe, dass die Gewichtsreduzierung in Karosserie und Anbauteilen bei elektrisch-angetriebenen Fahrzeugen signifikant an Bedeutung verliert. Bestätigung erfährt diese Annahme, wenn man die neuen E-Fahrzeuggenerationen betrachtet, deren Gewichte oftmals oberhalb von 2,4 t liegen. Erstaunlicherweise erfahren jedoch bei der Volkswagen AG gewichtsmindernde Maßnahmen für Karosserie und Batteriestruktur eine Renaissance. Dieses hat ganz unterschiedliche Gründe. Dazu zählen neben dem Einfluss auf die Reichweite, vor allem die Auswirkungen der hohen Fahrzeuggewichte auf alle Bauteile und die damit verbundene Gewichtsspirale aber auch Limitierungen innerhalb der Produktionsanlagen. Gewichtsminderungen werden bei der Volkswagen AG aber nicht, wie herkömmlich üblich, durch Einsatz von Aluminium-Karossen oder Aluminium-Anbauteilen erreicht, sondern es greifen zuerst Strategien, die keinen Einfluss auf Anlagen und damit auf Investitionen in die weltweit verzweigten Produktionswerke der Volkswagen AG haben. Dazu zählen die Begrenzung des Fahrzeuggesamtgewichtes durch sorgfältige Dimensionierung der Fahrzeuge und Abstimmung der Gewichtstreiber, sowie innovative, „produktionsfreundliche“ Leichtbautechnologien. All diese Maßnahmen reduzieren dann wiederum durch Sekundäreffekte die Fahrzeuggewichte und leisten einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz.
Referent: Dr. Ludger Lührmann  | Leiter Karosserieentwicklung | Volkswagen Aktiengesellschaft

Dr. Ludger Lührmann ist promovierter Mathematiker (Dr. rer. nat) und startete 1999 seine Karriere im Volkswagen Konzern bei der Audi AG als Entwicklungsmitarbeiter in der Fahrzeugaerodynamik. 2004 übernahm er dort die Leitung der Türenentwicklung. 2013 wechselte er nach Shanghai zur Shanghai Volkswagen Automotive und leitete die dort Aufbauentwicklung. Seit 2016 verantwortet er bei der Volkswagen AG in Wolfsburg die Karosserieentwicklung. Einer der Schwerpunkte liegt in der Entwicklung der Plattformen und Fahrzeughüte für den MEB (Modularen E-Antriebsbaukasten Baukasten).

12:15 Uhr
OEM STRATEGY | Ford Europe

Karosseriewerkstoffe in der Großserie – Materialauswahl und Systembetrachtung mehr
Vor wenigen Jahren gab es ein großes Interesse an Werkstoffen geringer Dichte, die aber oft teurer waren und sich primär nur bei Nischenprodukten durchsetzten. Unter zunehmendem Kostendruck rücken zur Zeit wieder Ansätze in den Vordergrund, die wirtschaftlichen Leichtbau ermöglichen. Dazu gehören vor allem Werkstoffentwicklungen innerhalb einer Werkstoffgruppe und deren bestmögliche Ausnutzung. Letzteres wird durch neue Möglichkeiten der virtuellen Optimierung, durch neue Fertigungsprozesse, aber auch durch systemübergreifende Ansätze erreicht. Jedoch auch die Entwicklung neuer Werkstoffkonzepte hat ihre Berechtigung. Das Beispiel Graphene zeigt, dass auch teure Werkstoffe den Weg in die Serie schaffen können.

Das lernen Sie im Vortrag:
  • wirtschaftlicher Leichtbau
  • Karosseriewerkstoffe bei Ford
Referent: Dr. Jürgen Wesemann | Manager Vehicle Systems Engineering & Technologies im Bereich Forschung und Vorentwicklung | Ford-Werke GmbH

Jürgen Wesemann studierte Physik zunächst an der Universität Marburg und schloss das Studium an der Universität Bonn mit dem Diplom im Jahr 1991 ab. 1996 promovierte er an der TU Clausthal zum Dr.-Ing. Von 1992 – 1997 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. Seit 1997 ist er für Ford tätig, derzeit als Manager Vehicle Systems Engineering & Technologies im Bereich Forschung und Vorentwicklung.

12:40 Uhr
WORKSHOP | BMWi

Die Leichtbau-Initiative und das Technologietransferprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums mehr
Die Schlüsseltechnologie Leichtbau gehört zu den Game-Changer-Technologien, die eine Steigerung des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit ebenso in den Fokus nehmen wie eine Sicherung des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt den technologieübergreifenden und effizienten Wissenstransfer zwischen den verschiedenen bundesweiten Akteuren im Leichtbau. Mit der Initiative Leichtbau haben Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen zentralen Ansprechpartner für alle relevanten Fragen. Zudem fördert das Technologietransfer-Programm Leichtbau (TTP LB) des Bundeswirtschaftsministeriums darüber hinaus gezielt den branchen- und materialübergreifenden Wissens- und Technologietransfer im Leichtbau mit den Schwerpunkten Klimaschutz und Life-Cycle-Assessment.
Referent: Werner Loscheider | Leiter Referat "Bauwirtschaft, Leichtbau/Neue Werkstoffe, Ressourceneffizienz" | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Geboren am 09. Januar 1963, verheiratet, eine Tochter.

Werner Loscheider ist seit 2014 Leiter des Referates IVB4 Bauwirtschaft, Leichtbau/Neue Werkstoffe, Ressourceneffizienz in der Abteilung Industriepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Davor war er Leiter der Referate LA2 Politische Koordinierung und IIA4 Tourismuspolitik beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Herr Loscheider hat ein Diplom im Agraringenieurwesen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn.

13:05 Uhr
MEET & TALK OEMs & BREAK
14:00 Uhr
LIGHTWEIGHT VISION | Hochschule München

Künstliche Intelligenz - wirklich so neu? Überlegungen für die rechnerunterstützte Produktentwicklung mehr
Künstliche Intelligenz (KI) ist Hype und wird korrekterweise in der Öffentlichkeit - flankiert durch die Forschungs- und Industriepolitik - als eine wesentliche Zukunftstechnologie verstanden. KI erfordert allerdings auch Definition und Abgrenzung. Was ist überhaupt Intelligenz? Was ist KI? Was „geht“ damit? Softwaresysteme, die den Werkzeugkasten der KI nutzen, werden schon seit Jahrzehnten entwickelt. Wir haben es in dieser Intensität nur nicht wahrgenommen. Der Zugang war auch schwieriger.Der Beitrag bildet eine Brücke von den sogenannten Expertensystemen zu den Wissensbasierten Systemen und zur modernen KI und zeigt anhand von Beispielen, dass vieles davon schon lange verfügbar war und angewendet wurde.
Referent: Prof. Dr.-Ing. Klemens Rother  | Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München

- Studium für Maschinenbau an der Fachhochschule München, Mechanik und Biomechanik an der Michigan State University, Promotion an der Universität Dortmund
- 22 Jahre Industrietätigkeit in verschiedenen verantwortlichen Positionen für Strukturintegrität von Schnellbahnsystemen (TRANSRAPID), Entwicklung von Druckgeräten sowie Berechnungsdienstleistung
- seit 2008 Professor an der Hochschule München
- lehrt und forscht in den Bereichen Mechanik, Strukturintegrität, Leichtbau, CAE-Methoden und Konzeptentwicklung mechanischer Strukturen
- Leiter des Masterstudiengangs Computational Engineering
- Beratung und Seminare (RoterCONSULT)

14:25 Uhr
SUPPLIER STRATEGY I | EDAG ENGINEERING

Wirtschaftliche Leichtbautür für Nutzfahrzeuge mehr
Der Vortrag behandelt die Konzeptentwicklung einer einer innovativen, wirtschaftlichen und fertigungsgerechten Nutzfahrzeugtür mit wichtigen aerodynamischen Elementen und innovativer Fügetechnik sorgen für eine verbesserte Wirtschaftlichkeit. Mit dem Hydroforming "Frame under glass" sowie dem "vision door" Konzept wird eine optimierte Sicht und damit die Aktive Sicherheit signifikant verbessert. Das Zusammenbaukonzept, die Flexibilität für den Hersteller sowie die Nutzungs- und Reperaturfreundlichkeit verbessern neben der Wirtschaftlichkeit auch die Nachhaltigkeit des Produktes.
Referent: Franz Lorey  | Leiter Nutzfahrzeuge | EDAG Engineering GmbH

1983-1989 Ausbildung & Berufserfahrung als Werkzeugmacher
1991-1995 Abschluss Studium HAW Hamburg Fahrzeugentwicklung Fachrichtung Karrosseriekonstruktion
1995-2003 EDAG Automotive Body Engineering
2003-Heute EDAG Nutzfahrzeugentwicklung für globale Projekte

14:50 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | Altair Engineering GmbH

Build, Verify and Optimize a Body-in-White-Structure within one Day mehr
• Serienentwicklung und späte Konzeptentwicklung erfordern schnell viel Information, um die richtigen Entscheidungen bezüglich Trade-Off zwischen Gewicht und technischen Anforderungen treffen zu können.
• Traditionelle Berechnungsmodelle sind zu groß und benötigen zu viel CPU-Zeit, um rechtzeitig ausreichende Trade-Off Information zu liefern.
• Gebraucht werden zuverlässige Prozesse, um die Modellgröße mit akzeptabler Verschlechterung der Genauigkeit zu reduzieren.
• Solche Prozesse können mit Optimierung und DOE-basierten Methoden kombiniert werden, um die notwendigen Entscheidungsinformationen zu liefern, um das gewünschte Trade-Off zwischen Gewicht, technischer Zielerfüllung und Kosten zu erzielen.

Das lernen Sie im Vortrag:

  • Wie die Serienentwicklung effizient durch die Anwendung von reduzierten CAE-Modellen und Optimierung unterstützt werden kann.
  • Strategien für eine schnelle Komplexitätsreduktion von CAE-Modellen aus der Serienentwicklung.
  • Wie die oben genannten Strategien in eine simulationsgetriebene Entwicklungsumgebung integriert werden können.
Referent: Dr. Lars Fredriksson | Altair Engineering GmbH

Dr. Lars Fredriksson ist bereits seit 1996 für Altair in verschiedenen Positionen in Schweden und Deutschland tätig. Derzeit ist er Vice President - Simulation Driven Innovation und sitzt in Altairs deutschem Hauptsitz in Böblingen.
Er hat seinen M.Sc. (Civilingenjör) 1989 an der Universität Linköping absolviert, sein Doktortitel im Bereich Maschinenbau, Solid Mechanics wurde ihm 1996 ebenfalls von der Universität Linkköping verliehen.

15:15 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | ESI Engineering System International GmbH

N.N.
Referent: Peter Ullrich | Engineering System International GmbH

Peter Ullrich studied mechanical engineering at the Ruhr University of Bochum in the field of technical mechanics. After completing his studies, he worked with the Rope Testing Center, today TÜV Nord, in the area of non-linear FE simulations for mining equipment. Following this, he worked with Audi in CAE methods and occupant safety in the car safety department. In June 2003, he took over the position of a Product Manager for PAM-CRASH and later Virtual Performance Solution at ESI Group. Since 2018, he has held the role of Technical Manager at ESI GmbH for engineering services in the field of virtual testing in the domains of crash-worthiness, occupant safety, statics, NVH and acoustics.

15:40 Uhr
MEET & TALK SUPPLIERS & BREAK
16:10 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | Saint Jean Industries

Leichtbau im Chassis - Saint Jean Industries, der Erfinder von CobaPress mit Bi-Material Bremsscheibe Coba-Disk zur Gewichtsreduzierung im Fahrzeug mehr
Der Erfinder von CobaPress™ präsentiert auf dem Leichtbau-Gipfel 2020 die Bi-Material Bremsscheibe CobaDisk™. Cobapress™ ermöglicht eine größere Designfreiheit und Gewichtsreduzierung insbesondere bei Chassis-Bauteilen mit hohen mechanischen Anforderungen bei optimalen Herstellkosten. Saint Jean Industries als Tier 1 Lieferant ist Aluminium-Spezialist für Fahrwerksteile, Batterieträger, Crashbauteile, Hilfsrahmen oder E-Motorgehäuse. Cobapress™ ist eine Kombination aus Gießen und nachfolgendem Gesenkschmieden, daher die künstliche Verfahrensbezeichnung: COuler (Gießen), BAsculer (Auswerfen), PRESSer (Pressen, Schmieden). Bi-Werkstoff-Bremsscheiben von Lingotes mit dem Alutopf von Saint Jean Industries bieten eine deutliche Gewichtsreduktion in kg pro Rad. Durch die leichteren Verbundbremsscheiben werden die ungefederten Massen minimiert und gleichzeitig der Fahrkomfort erhöht.
Referent: Patric C. Auner  | Saint Jean Industries SAS

Patric C. Auner, Dipl.-Betriebswirt (BA), Business Development Manager der Saint Jean Industries SAS betreut OEMs und Tier 1 Kunden der Automobilindustrie. Seit 2016 begleitet er internationale Projekte der Elektromobilität im Aluminium Gießerei-Umfeld in einem sich veränderten weltweiten Marktumfeld. Patric Auner verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Sales & Marketing.

Referent: Romain Epale | Saint Jean Industries SAS

Saint Jean Industries SAS

16:35 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | Gaming Engineering

How to accelerate the lightweighting transition for the next automotive generation, with a fastening innovation compatible with standard welding assembly line for all multi-material mix
Referent: Maxime Grojean | GAMING ENGINEERING

Fastening expert

Referent: Nicolas Kohout | IRT M2P

Fastening expert

17:00 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | nTopology Inc.

Architected Materials: Lightweighting with nTop mehr
nTop Platform is a design software from nTopology. They are the first to develop a new approach for design and representation of complex geometry that enables scalable, computational modelling for additive and advanced manufacturing. nTopology creates engineering solutions using advanced computational methods for designing high performance products. The nTop Platform software allows engineers to simultaneously consider design, simulation and advanced manufacturing processes in a single workflow. nTop Platform’s automated workflow-based functionality allows companies to leverage the expertise of their best AM designers to build templated workflows that enables both more efficient modelling of complex geometry and wider use of AM across their enterprise. Learn about real examples for creating lightweighting design automation in this presentation by nTop's Fabian Grupp.
Referent: Fabian Grupp | nTopology Inc.

Fabian Grupp is Business Development Manager at nTopology. Before that, he was responsible for the AM software at Autodesk: Netfabb, Within Medical, Meshmixer and the Additive Experience in Fusion360, as Product Manager Additive. AM hardware is still a focus area for the former Product Manager of Germany’s first consumer 3D printer.

17:25 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH

Laser - Universal tool for light weight design and new e-mobility requirements mehr
The change to e-mobility is progressing at high speed.
New components like the battery, motor and power electronics will be added and car body structures must be adopted.
One focus of this presentation will be an update of the production philosophy “StaBiFü®”.Together with the results of recent validations “fast joining of Al 6xxx alloys and profiles” it shows the direction, that a laser based system containing of a “OCT – seam tracking and quality control” sensor in combination with a dedicated ring shaped laser beam is a flexible and productive tool.
Another topic will be the new laser sources the with green wavelength.
Finally, a research project which outlines a light weight A-pillar demonstrator with high performance, will be shown. One part of this project was the comparison of different joining ways for an intrinsic process.

Referent: Andreas Müllegger | Branchenmanagement Automobil | TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH

Andreas Müllegger studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule in München und stieg nach seinem Studium bei der KUKA Roboter GmbH ein. Im internationalen Vertrieb von Robotern war er in verschiedenen Funktionen tätig. Im Anschluss kam er zur ANDRITZ Soutec AG. Seine Hauptaufgabe war hier der Verkauf von laserbasierten Anlagen zur Herstellung von Tailored Blanks. Bei TRUMPF ist er im Branchenmanagement Automobil für Karosserie- und Sitzanwendungen verantwortlich.

17:50 Uhr
LESSON LEARNED | DAY I
Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

19:15 Uhr
CELEBRATE GOOD TIMES | BARBECUE mehr
Bürgerbräu
Frankfurter Straße 87
97082 Würzburg
T: 0931. 4 6883 0
www.buergerbraeu-wuerzburg.de

Mittwoch, 14. Oktober 2020

08:45 Uhr
WELCOME AGAIN

DAY 2 | CHANNELS, START-UP-CAMPUS & FUTURE VISION
09:00 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | Simufact Engineering

Generative Design: Highly efficient generation of optimized, lightweight designed parts mehr
Improved part designs are a necessity for making mobility more efficient. The classic topology optimization is a well-known technology, nevertheless some serious constraints hamper its everyday application. To overcome these issues an innovative approach has been developed. Utilizing a very fine mesh the algorithm evaluates the occurring stresses in detail to generate an optimal structure fulfilling the stress requirements at the least possible weight. Thus, a clearly defined geometry is found that can be directly used indicating a dramatic decrease of effort and the ability to optimize more parts. Feasible designs tailored for additive manufacturing are the direct output of this new approach. Amongst others, a new design of an already known hood hinge is presented that proves the new efficient way of working.
Referent: Dr. Thomas Reiher | Director Generative Design | Simufact Engineering GmbH

Dr. Thomas Reiher promovierte 2018 am DMRC der Universität Paderborn zur Designgenerierung für die Additive Fertigung. Auf dieser Basis gründete er die AMendate GmbH zur Softwareentwicklung für den industriellen Einsatz. Als Director Generative Design leitet Herr Dr. Reiher seit der Übernahme durch die Hexagon AB im Jahr 2019 nun den neuen Unternehmensbereich in der simufact engineering GmbH.

09:25 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | Reichenbacher Hamuel, Scherdel Gruppe

Chancen einer materialdatenbasierten Produkt- und Prozessentwicklung als strategischer Impulsgeber für den Leichtbau mehr
Durch die Digitalisierung von Produkt und Fertigungstechnologie gewinnt man einen Einblick in Wirk- und Funktionsweisen, die durch experimentelle Methoden teilweise nur schwer zugänglich und mit einem hohen Zeit- und Kostenbedarf verbunden sind. Diese Herangehensweise kann deutlich dazu beitragen, die Innovation und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu steigern.
Jedoch bleibt häufig ein großer Teil des Potentials ungenutzt, da dieser Ansatz nicht in eine konsequente materialbasierte Produkt- und Prozessentwicklung integriert wird.
Durch eine unabhängige digitale Materialdatenbasis wird es möglich ein Bauteil und dessen Prozess in deutlich höherem Detailierungsgrad zu konzipieren und dabei die speziellen Vorteile der entsprechenden Materialien gezielt zu nutzen.


Referent: Dipl.-Ing. Jochen Rühl | Beratung, Strategie und Berechnung - Technologie | Reichenbacher Hamuel, Scherdel Gruppe, Scherdel Siment

Studium der Materialwissenschaft an der Universität Bayreuth

seit 2005 bei der Scherdel Gruppe

heute begleitet er innerhalb der Scherdel Gruppe unterschiedliche Funktionen im Bereich Technologie, Prozesse, Material, Maschinen und Anlagenbau.
Daneben verantwortet er in seiner Funktion bei der Scherdel siment GmbH u.a. das externe Consulting im Bereich Thermoprozesstechnik, Verfahrenstechnik und CFD Berechnung.

09:50 Uhr
SUPPLIER STRATEGY | SABIC IP GmbH

Accurate Prediction of short and long-term Performance of Long Glass Fiber Reinforced Thermoplastic mehr
  • Quantitative performance prediction of short and long fiber reinforced thermoplastic components is an important challenge for the industry.
  • Several predictive engineering approaches for performance evaluation of fibre reinforced thermoplastic parts are presented, including utilization of both isotropic and anisotropic material properties.
  • Example of short and long term (creep and fatigue) simulation methodologies (isotropic versus anisotropic) are discussed and validated for increasingly complex applications.


    Referent: Julien Cathelin | Sr. Technical Service Engineer | SABIC IP GmbH

    SABIC IP GmbH

    10:15 Uhr
    MEET & TALK SUPPLIERS & BREAK
    10:35 Uhr
    SUPPLIER STRATEGY | Lotte Chemical

    Development of lightweight & cost effective applications for Automotive safety parts mehr
    Lotte Chemical a Korean global player is enabling its automotive customers to save weight and costs by providing customized materials and technical support.
    This presentation will cover a novel bumper back beam made from WLFT® and SUPRAN® LFT fibre reinforced plastic materials completely developed within Lotte Chemical's R&D crash test centre. A novel design, full understanding of material characteristics as well as simulation and hardware tests led to significant weight (-47%) and cost savings (-20%) compared to state of the art metal solution.
    The bumper beam is in serial production within several Hyundai-Kia Motors models in Asia.
    A hardware demo part will be displayed also to the audience.


    Referent: Marco Bernsdorf | Lotte Chemical

    Marco Bernsdorf was born in 1981 in Nordhausen/Germany and started his career in the automotive industry in 2006, working as design department leader for composites on various projects for F1 and serial auto within ‘Becker Carbon GmbH’. In ‘Die Wethje Kunststofftechnik GmbH’ he was project leader for German OEM customers. Marco joined Cytec (later Solvay) in 2012 to develop business and technical support in Germany. During that time he and his team won the SPE process innovation award at the ACCE 2016 in Detroit for the ‘BMW M4 GTS composite bonnet’ enabling high-volume manufacturing and cost reduction. In his current role as business development manager for Lotte Chemical, he is supporting European customer needs for long- and endless fibre PP compounds for interior, exterior and crash relevant components. He holds a ‘Diplom-Ingenieur’ (MEng) from 'Technische Universität Dresden'.

    11:00 Uhr
    SUPPLIER STRATEGY | Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG

    Leichtbau und Oberflächentechnik mehr
    Üblicherweise werden Fahrwerke eines Automobils mit einem Sicherheitsfaktor so konstruiert, dass einzelne Bauteile bzw. die ausgewählten Werkstoffe höher ausgelegt werden, als notwendig wäre. Dies verhält sich in Analogie zu den verbauten Blechstärken, die aufgrund der allgegenwärtigen Korrosionsproblematik entsprechend überdimensioniert werden müssen. Effiziente Korrosionsschutzsysteme können helfen, die Blechstärken zu reduzieren und gleichzeitig Material einzusparen, was wiederum den Leichtbau begünstigt und somit den CO2 Ausstoß verringert. In einer aktuellen von Dörken MKS beauftragten Studie des Automotive Centers Südwestfalen (ACS) wurde zunächst untersucht, wie der aktuelle Stand der Technik an verbauten Fahrwerkskomponenten ist und welche Anforderungen an den Korrosionsschutz gestellt werden bzw. welche mechanischen Eigenschaften erfüllt werden müssen.


    Referent: Christian Rabe  | Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG

    Christian Rabe ist in seiner Funktion als Lead Technologist Industrial seit 2002 bei Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG in Herdecke für kundenspezifische technische Systemlösungen verantwortlich. Als gelernter Chemielaborant startete er bei Ratiopharm in der Produktentwicklung.
    Im Anschluss ging es für Christian Rabe bei Adler/Pelzer im Segment Automotive weiter. Hier war er im Bereich physikalische Testmethoden und in Kundenprojekten tätig. Seinen beruflichen Werdegang führt er seitdem bei der Dörken MKS fort.

    11:25 Uhr
    SUPPLIER STRATEGY | KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG
    Lightweight TPE - Neue Maßstäbe in der Gewichtsreduktionen von weichen Kunststoffen mehr
    Gewicht spielt in jeglicher Art der Fortbewegungsmittel eine entscheidende Rolle. Um den Verbrauch bei herkömmlichen Fahrzeugen zu senken, bzw. die Reichweite im Bereich der neuen Mobilitätsformen zu erhöhen, setzen OEMs nach wie vor auf Gewichtseinsparungen. Die Light Weight Innovation aus dem Hause KRAIBURG TPE wurde auf Basis neuer Hochleistungsprodukte der 3M entwickelt und bringt noch nie da gewesene Möglichkeiten der Gewichtseinsparung für weiche Kunststoffe. Die Neuentwicklungen der KRAIBURG TPE erreichen eine Dichte bis zu 0,7 g/cm3 im nicht geschäumten Zustand. Diese leichten TPE ermöglichen eine Gewichtsreduktion von 20-50 % gegenüber konventionellen TPS und TPV Typen. Verglichen mit EPDM und PVC-Materialien bedeutete das sogar eine Gewichtseinsparung von 40-60 %.

    Referent: Matthias Michl | KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG

    2002 - 2005 Vertriebsinnendienst Export
    2005 - 2008 Vertriebsinnendienst Automobil
    2008 - 2011 Gebietsverkaufsleiter Süd und Ostdeutschland
    2011 - 2018 Key Account Manager Automobil
    2018 - heute Leiter Innovations & Anwendungsentwicklung Automobil

    11:50 Uhr
    START-UP-PITCH

    Moderation und Präsentation der jungen Unternehmen
    Referent: Rainer Hoffmann | carhs gmbh

    Geschäftsführer

    12:25 Uhr
    MEET & TALK START-UPS & BREAK
    13:30 Uhr
    SUPPLIER STRATEGY | FAST Automotive Group BV

    Ein neues Geschäftsmodell für hochspezialisierte Zulieferer mehr
    Eine Industrie im wandel braucht nicht nur neue Technologien, sondern auch neue Geschäftsmodelle. FAST Automotive Group hat auf grund langjährige Erfahrung ein neues Geschäftsmodell entwickelt zu günste von sowohl Kunden als auch Partners. Ein klassisches "win-win". Innerhalb der Allianz bündeln internationale und hochspezialisierte Automobilzulieferer deren Kernkompetenze (u.a.) im Bereich Leichtbau und erreichen neben kürzere Entwicklungsdurchlaufzeiten vor allem bessere Ergebnisse. Das vorhandene Potenzial im Bereich Material, Design und Prozess wird maximal auf ein ander abgestimmt und benutzt.


    Referent: Luc van Neer | FAST Automotive Group BV

    Luc van Neer (Sittard, NL) ist CEO von FAST Automotive Group BV und hat über 20 Jahre Erfahrung in der globale und vor allem Deutsche Automobilindustrie. Als Ingenieur hat er erste Berufserfahrung gesammelt beim OEM und Tier-1. Später hat er diverse Führungsrolle beim Tier-1 und Dienstleister übernommen. In 2018 hat Luc gemeinsam mit drei andere Unternehmer und Zulieferer die FAST Automotive Group gegründet mit der Überzeugung das ein neues Geschäftsmodell nicht nur Kunden sondern auch die Partners viele Vorteile bringen kann.

    13:55 Uhr
    SUPPLIER STRATEGY | fka GmbH

    Evaluation of Lightweight Design in the context of Product Portfolio Strategies: The E2P Approach mehr
    All vehicle manufacturers (OEMs) are currently pursuing a diversified technology strategy as part of their vehicle and fleet policy including e.g. electrification and lightweight design. The challenge for suppliers at all stages of the value chain is to adapt their product portfolio strategy in due time and to communicate their strengths transparently in order to become indispensable partners for OEMs.
    The speech addresses this challenge by presenting a comprehensive methodology toolkit to evaluate lightweight innovations with the E2P Label. This enables the holistic life cycle assessment of lightweight technologies, including ecologic, economic and performance-oriented parameters. epending on the different levels of analysis, the E2P assessment can in principle be applied to component, system, vehicle as well as fleet level.

    Referent: Alexander Busse | Senior Consultant | fka GmbH

    Alexander Busse, M.Sc. studied mechanical engineering with business administration at RWTH Aachen University, Germany. 2014-2018 Alexander worked as a research associate at RWTH’s institute for automotive engineering (ika) und pursued doctoral studies. Since 2019 he is senior consultant at fka GmbH and senior expert for lightweight design. His work includes the development of technology models especially regarding lightweight design and electrified powertrains. In the course of his career he was project leader of many international projects aiming at strategic and technical consulting in the automotive industry.

    14:20 Uhr
    SUPPLIER STRATEGY | Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Chemnitz

    Werkstoffinnovationen im Leichtbau mehr
    „Werkstoffinnovationen im Leichtbau“
    Der Beitrag behandelt neue Entwicklungen in der Werkstoff- und Verfahrenstechnik.
    So sind Metallschäume mittlerweile marktreif und können durch ihre Funktionskombination Batterien leicht machen aber auch schützen und eine integrierte Kühlung enthalten.
    Die bekannte Technologie der Pultrusion wird erweitert zur Radiuspultrusion, mit der sich natürlich die Geometrievielfalt vergrößern lässt und neue Einsatzgebiete erschlossen werden können. In Kombination mit Metalleinlegern, Lichtleitfasern oder verschiedensten Sensoren und Aktoren lassen sich hochintegrative Bauteile schaffen.
    Generell ist mit Hybridbauteilen häufig ein optimal zugeschnittenes Leistungsportfolio eines Bauteiles zu erzielen. Die Beherrschung der Technologien unter Einhaltung von Zielkosten ist hier die Herausforderung.

    Referent: Dr.-Ing. Thomas Hipke | Abteilungsleiter Funktionsintegrierter Leichtbau | Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Chemnitz

    Sept. 1986 - Mai 1989 Berufsausbildung zum Werkzeugmacher mit Abitur

    Okt. 1990 - Mai 1995 Studium an der Technischen Universität Chemnitz
    Grundstudium: Maschinenbau Hauptfach: Werkzeugmaschinen
    Nebenfach: Konstruktionstechnik

    Seit Jan. 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Chemnitz

    30.11.2001 Promotion zum Dr.-Ing. mit Thema: „Analyse, Bewertung und Eignung von Aluminium- schäumen für die Werkzeugmaschinenkonstruktion“

    Seit Jan. 2008 Leiter der Abteilung „Leichtbau und Komponenten“ später „Funktionsintegrierter Leichtbau“

    14:45 Uhr
    SUPPLIER STRATEGY | Key to Metals AG

    Optimierung des Arbeitsflusses und der Auswahl von Materialeigenschaften im CAE-Bereich mehr
    Eines der wichtigsten Designprinzipien von Industrie 4.0 ist die Fähigkeit von Maschinen, Geräten,Sensoren und Personen, sich über das Internet der Dinge zu verbinden und miteinander zu kommunizieren. Notwendige Daten und der Zugang zu Informationen stellen daher zwei zentrale Schichten des Referenzarchitekturmodells Industrie 4.0 (RAMI 4.0) dar, und Materialdaten sind einer der wichtigsten Aspekte dieses Raums. In diesem Artikel wird ein Konzept zur Integration des Materialdatenflusses durch öffentliche und private Datenbanken für Materialeigenschaften sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch über eine Lieferkette vorgestellt. Zu Beginn des Workflows werden Materialmodellierung und CAE-Simulation durchgeführt. Die Fähigkeit großer Materialdaten, den Auswahl- und Simulationsprozess zu unterstützen, wird für verschiedene Ausgangspunkte analysiert, z. B. für die Analyse eines oder eines detaillierten Vergleichs von vorgewählten Werkstoffen einer kleinen Gruppe zu einem „Blank Canvas“ - Ansatz, der von einem ganzen globalen Raum ausgeht und zwar 500.000 verschiedene Werkstoffe aller Art.
    Referent: Daniel Trost | Key to Metals AG

    2009 - 2014: Studium Automobilwirtschaft und -technik an der Hochschule Landshut mit den Schwerpunkten Produktions- und Prozessplanung sowie Logistik- und Fabrikplanung.

    Daniel Trost sammelte erste Erfahrungen in der Welt der Werkstoffe im Karosseriebau eines großen deutschen Nutzfahrzeugherstellers. Die Vertiefung in die KfZ Technik und die angebundenen Schnittstellen dieses Wirtschaftszweiges führten zu diversen Projekten in der Werkstoff- und Bauteilsubstitution im globalen Umfeld. Seit 2016 ist er Sales Representative für die Werkstoffdatenbank Total Materia der Key to Metals AG und betreut zusätzlich Projekte im Rahmen seines eigenen Ingenieurbüros IBDT. Weitere Tätigkeitsfelder sind technische Übersetzungen sowie Business Development für Oberflächenbehandlung mit atmosphärischem Plasma. Seit Oktober 2019 ist er Leiter des Arbeitskreises Werkstofftechnik des Vereins deutscher Ingenieure e.V. für den Bereich München, Ober-/Niederbayern

    15:10 Uhr
    MEET & TALK SUPPLIERS & BREAK
    15:30 Uhr
    Speech I | AtTrack GmbH

    Warum Leichtbau für die E-Mobilität doch wichtig ist mehr
    Leichtbau und Rekuperation im Elektroauto – Antagonisten oder Komplementäre (Freunde oder Feinde)?
    Falsche Interpretationen zur Wirkung der Rekuperation führen dazu, dass ein Teil der Fachwelt derzeit davon ausgeht, dass der Leichtbau beim E-Auto keine oder eine viel kleinere Rolle spiele als bei Verbrennerfahrzeug.
    Der Referent leitet her, warum Leichtbau für ein performantes E-Auto von größerer Bedeutung ist, als für das verbrennungsmotorisch getriebene Fahrzeug.
    Referent: Dr. Ulrich W. Schiefer | AtTrack GmbH - Gesellschaft für Mobilität

    Geb.: 5.11.1958, Stuttgart 1989 Referent Entwicklung Motor, BMW AG, München 1992 Leiter Renneinsatz und Entwicklung Rennfahrzeug, BMW Motorsport GmbH, München 1993 Promotion zum Dr. Ing., Universität Stuttgart 1996 Leiter Gesamtfahrzeug und Karosserie, BMW Technik GmbH, München 1998 Leiter Innovationscenter Fahrzeugkonzepte, BMW AG, München 1999 Gesamtprojektleiter BMW Renneinsatz Le Mans 1999 2000 MBA Abschluss WHU/Northwestern University, Chicago 2000 Direktor Fahrzeugentwicklung, Mitglied des Boards, Aston Martin, Banbury UK 2001 Geschäftsführer Porsche Engineering Group, Hemmingen Seit 2004 Eigentümer/Geschäftsführer AtTrack GmbH, Gesellschaft für Mobilität, Stuttgart Technologie l Produkte l Beratung Seit 2005 Verschiedene Beiratsmandate z.B. Leiter Fachbeirat KST Seit 2003 Versch. Lehraufträge z.B. Innovationsmanagement, HDBK Stuttgart Auszug aus ehrenamtlichen Tätigkeiten: Seit 1990 Aktive Mitarbeit in christlichen Unternehmerverbänden BKU/AEU Leitungskreismitglied und Prälatursprecher des AEU Württemberg Seit 2004 Member des Application Teams des EMBA Studienganges an der WHU, Vallendar Seit 2010 Vorstand Alumni-Verband In Praxi, Vertreter im Code of Conduct Team der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung, Vallendar

    15:50 Uhr
    Speech II | Tecosim GmbH

    Reichweite von E-Fahrzeugen: Mit virtuellem Benchmarking zu mehr Effizienz
    Referent: Mark Gevers  | TECOSIM GmbH
    16:10 Uhr
    Speech III | EDAG Engineering GmbH

    Batteriegehäuse mit additiven Knoten
    Referent: Richard Kordaß  | EDAG Engineering GmbH

    • Richard Kordaß studierte 2009 – 2014 Maschinenbau mit der Fachrichtung Angewandte Mechanik und Thermodynamik an der Technischen Universität in Chemnitz (B.Sc., M.Sc.).
    • Industrie: EDAG Engineering GmbH, Fulda (seit August 2018): Akquisition, Planung und Projektleitung von Kunden-, Beratungs- und Forschungsprojekten in der Anwendungsentwicklung additive Fertigung
    • angewandte Forschung: Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Dresden (Mai 2015 – Juli 2018): Simulationen im Bereich Prozess und Anwendung und Akquisition, Planung und Durchführung von Forschungsprojekten im Zusammenhang mit der Strahlschmelztechnologie, insbesondere im Bereich Prozess- und Anwendungsentwicklung.
    • Industrie: Praktikant bei Brose GmbH & Co. KG, Bamberg (Oktober 2012 – Februar 2013)

    16:30 Uhr
    FINAL ARENA TALK „OHNE LEICHTBAU KEINE E-MOBILITÄT“ Moderator: Claus-Peter Köth
    Referent: Heinrich Timm (Chairman)  | Composites United e. V

    Heinrich Timm, Jahrgang 1947, studierte Fahrzeugtechnik in Hamburg. 1972 startete er seine Berufslaufbahn bei der Audi AG in Ingolstadt als Entwickler für Gesamtfahrzeugkonzepte. - 1972 Konstrukteur Gesamtfahrzeugkonzepte - 1977 Gruppenleiter Vorentwicklung Aufbau Seit 1980 nahm er im Audi Management folgende Leiterstellen ein: - 1980 Leiter Vorentwicklung Aufbau - 1982 Leiter Konzeptentwicklung und Grundlagen - 1994 Technischer Projektleiter Audi A3 - 1996 Leiter Technische Projektleitungen der A-Reihe - 1998 Leiter des Bereiches „ Technische Projektleitungen Audi TE “ - 2003 Leiter des Bereiches „ Audi Leichtbau-Zentrum „ - 2003 bis 2007 Audi Gesamtprokura - 2011 & 2012 Audi Technologie Netzwerke 2007 bis heute Mitglied des Vorstands Carbon Composites e. V. 2013 bis heute Technology Advisory Board Funktionen Auszeichnungen: 1996 zeichnet ihn ALCOA in Pittsburgh, Pennsylvania, USA, für die ASF Entwicklung mit dem „AWARD FOR TECHNICAL EXCELLENCE“ aus. 1997 zeichnete ihn die Universität Wien als maßgeblichen Erfinder und verantwortlichen Entwickler des Audi Space Frame (ASF) mit dem Prof. Ferdinand Porsche Preis aus. 2008 zeichnet das Europäische Patentamt ihn und sein Team als „European Inventor of the Year 2008 – Kategorie: Industrie“ aus. Er ist Miterfinder bei 99 Patenten 2009 zeichnet ihn der VDI mit der Benz-Daimler-Maybach-Ehrenmedaille in Anerkennung seiner außergewöhnlichen Ingenieurleistungen bei der Entwicklung neuartiger Karosseriebaukonzepte und deren Umsetzung in die automobile Serienproduktion aus Engagements: - Leitungs- und Beiratsfunktionen für Leichtbaukonferenzen - Engagements in sozialen, kirchlichen Bereichen

    Referent: Mark Gevers  | TECOSIM GmbH
    Referent: Dr.-Ing. Martin Hillebrecht | EDAG Engineering GmbH

    seit 2016: Head of Innovation & Leiter CC Leichtbau, Werkstoffe und Technologien (in Personalunion)
    2008 - 2015: Leiter Competence Center Leichtbau, Werkstoffe und Technologien EDAG Engineering GmbH
    2004 - 2007: Head of Project Management und CRO EDAG SARL, Frankreich
    2000 - 2003: Assistent des Vorstandssprechers EDAG, Fulda
    1995 - 1999: Wiss. Mitarbeiter am Institut für Schweißtechnik der Technischen Universität Clausthal. Geschäftsführer SFB 362 „Fertigen in Feinblech“.
    1988 - 1994: Maschinenbau-Studium an der TU Clausthal

    Referent: Dr. Ulrich W. Schiefer | AtTrack GmbH - Gesellschaft für Mobilität

    Geb.: 5.11.1958, Stuttgart 1989 Referent Entwicklung Motor, BMW AG, München 1992 Leiter Renneinsatz und Entwicklung Rennfahrzeug, BMW Motorsport GmbH, München 1993 Promotion zum Dr. Ing., Universität Stuttgart 1996 Leiter Gesamtfahrzeug und Karosserie, BMW Technik GmbH, München 1998 Leiter Innovationscenter Fahrzeugkonzepte, BMW AG, München 1999 Gesamtprojektleiter BMW Renneinsatz Le Mans 1999 2000 MBA Abschluss WHU/Northwestern University, Chicago 2000 Direktor Fahrzeugentwicklung, Mitglied des Boards, Aston Martin, Banbury UK 2001 Geschäftsführer Porsche Engineering Group, Hemmingen Seit 2004 Eigentümer/Geschäftsführer AtTrack GmbH, Gesellschaft für Mobilität, Stuttgart Technologie l Produkte l Beratung Seit 2005 Verschiedene Beiratsmandate z.B. Leiter Fachbeirat KST Seit 2003 Versch. Lehraufträge z.B. Innovationsmanagement, HDBK Stuttgart Auszug aus ehrenamtlichen Tätigkeiten: Seit 1990 Aktive Mitarbeit in christlichen Unternehmerverbänden BKU/AEU Leitungskreismitglied und Prälatursprecher des AEU Württemberg Seit 2004 Member des Application Teams des EMBA Studienganges an der WHU, Vallendar Seit 2010 Vorstand Alumni-Verband In Praxi, Vertreter im Code of Conduct Team der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung, Vallendar

    16:45 Uhr
    ENDE

    Gold

    Silber